Bergstraße

Wirtschaft In neun von zwölf Spielstätten liegen bei der Weltmeisterschaft Bodenbeläge eines Unternehmens aus der Region / Insgesamt 26 500 Quadratmeter verlegt

Bergsträßer Noppen in russischen Fußballstadien

Bergstraße.Wenn die Spieler bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland sich auf eine Partie vorbereiten, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie das auf Bergsträßer Noppenböden tun. Denn in den Umkleiden, Korridoren und im Eingangsbereich wurde der Belag von dem Weinheimer Unternehmen „nora systems“ verlegt. Die Produkte des Herstellers sind in insgesamt neun der zwölf Spielstätten in den Innenräumen im Einsatz – auf einer Fläche von rund 26 500 Quadratmetern, berichtet das Weinheimer Unternehmen in einer Pressemitteilung.

Bereits im September 2012 waren die Austragungsorte für die Fußball-WM bekannt gegeben worden, in denen die 64 Spiele stattfinden. Seitdem sind neun Stadien neu entstanden, drei Spielstätten wurden für das Großereignis umgebaut. Bei der Ausstattung kamen an vielen Stellen auch die Böden von der Bergstraße zum Einsatz. Konkret heißt das: Vom westlichsten Spielort Kaliningrad an der Ostsee über St. Petersburg, Moskau, Rostow, Sotschi, Nischni Nowgorod, Wolgograd bis nach Jekaterinburg östlich des Uralgebirges sind die Beläge in Eingangsbereichen, Fluren, Treppenhäusern, Umkleiden und Massageräumen zu finden.

Das meistverbaute Produkt von „nora systems“ bei der WM 2018 ist der Noppenbelag, der – wie alle Böden des Unternehmens – ausschließlich in Weinheim produziert wird. Der Design-Klassiker wurde in unterschiedlichen Formaten und Farben in mehreren Stadien verlegt. Im Inneren der Spielstätten gibt es unterschiedlichste Bereiche, die spezielle Anforderungen an den Boden stellen. Eine der zentralen Eigenschaften, die in allen Bereichen gefragt war: Strapazierfähigkeit. „Unsere Beläge kommen immer wieder bei Sport-Großveranstaltungen zum Einsatz, da die dichte Oberfläche diese extrem widerstandsfähig macht und dafür sorgt, dass sie höchsten Belastungen wie den Besucherströmen bei der Weltmeisterschaft problemlos standhalten können“, erklärt Andreas Müller, CEO bei nora systems. red

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