Bergstraße

Neues Grundsatzprogramm

CDU lädt zu Konferenzen ein

Archivartikel

Bergstraße.Die CDU erarbeitet derzeit ein neues Grundsatzprogramm – und setzt dabei auch auf Veranstaltungen im Kreis Bergstraße. „Das Programm soll von unten nach oben formuliert werden. Die Mitglieder sollen zu wesentlichen Autoren und deshalb frühzeitig eingebunden werden“, sagt Kreisvorsitzender Michael Meister. Eröffnet wurde der Prozess mit der „Zuhör-Tour“ der damaligen CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer.

Jetzt hat die Partei ihre Mitglieder zu Regionalkonferenzen nach Bensheim, Bürstadt, Viernheim und Wald-Michelbach eingeladen. Dabei werden jeweils zwölf Fragen aus zwölf Fachbereichen diskutiert. „Wir sind dazu aufgerufen, für das neue Grundsatzprogramm unsere Vorstellungen von der Gestaltung unseres Gemeinwesens zu formulieren – tabulos und ohne Rücksicht auf alte Zöpfe“, sagte der stellvertretende Kreisvorsitzenden Thomas Metz.

Partnerschaft statt Konkurrenz

Die Überschrift der ersten Regionalkonferenz in Wald-Michelbach lautete „Die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse“. Diskutiert wurde das künftige Verhältnis zwischen den urbanen Zentren und dem ländlichen Raum. Gefunden werde müsse ein neues, eher partnerschaftliches als auf Konkurrenz angelegtes Verhältnis, um etwa die Schaffung von Wohnraum wirksam zu organisieren, so die CDU.

„Dafür braucht es eine angemessene Ausstattung des ländlichen Raums mit Infrastruktur, medizinischer Versorgung, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen, neuen Verkehrskonzepten und Regeln, die sicherstellen, dass technologischer Fortschritt auch im ländlichen Raum umgesetzt wird.“ In diesen Bereichen müsse der Staat eine stärker lenkende Aufgabe übernehmen und Förderprogramme auf die Besonderheiten des ländlichen Raums ausrichten. zg

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