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Kommentar

Corona: Bangen vor der zweiten Welle

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Die Nachrichten von neuen Corona-Fällen in deutschen Schlachthöfen, den wirtschaftsstarken US-Bundesstaaten Kalifornien, Florida und Texas sowie in Chinas Hauptstadt Peking sind keine guten. Derzeit ist noch nicht klar, ob das die Vorboten einer zweiten Welle von Infektionen auf der Welt sind. Hinzu kommt noch die Gefahr, dass die Infektionszahlen im weiteren Jahresverlauf, vor allem Richtung Herbst zur traditionellen Grippesaison wieder steigen. Selbst wenn die Zahlen wieder steigen, dann darf das öffentliche Leben nicht mehr komplett eingeschränkt werden wie beim Ausbruch der Pandemie im März und April. Denn die sozialen und wirtschaftlichen Kosten sind jetzt schon immens. Vielleicht helfen regionale und branchenspezifische Schließungen. Für Bereiche, in denen viele Menschen zusammenkommen und keinen Abstand halten (können). Das wären in Europa vor allem der Tourismus in den Mittelmeerländern und in Deutschland Großveranstaltungen in Sport und Kultur. Das reicht hoffentlich aus. Ein erster Praxistest läuft gerade in deutschen Schlachthöfen, US-Bundesstaaten und, besonders rigide, wie gehabt, in China.
 
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