Bergstraße

Kommentar

Corona: Testen, testen, testen

Der einzige Weg, Corona-Infektionsketten zu entdecken ist der Test auf das Virus. Bayern hat es vorgemacht und warum andere Bundesländern zögern, ist ein Rätsel. Warum Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bremst, ist ebenfalls unbegreiflich. Er fordert ein systematisches Vorgehen. Warum ist das aber nicht längst passiert? Das Virus grassiert seit Anfang des Jahres. Tests seien Momentaufnahmen und dürften die Menschen nicht in falscher Sicherheit wiegen, sagt er noch. Auch das Robert-Koch-Institut, bisher eine verlässliche Corona-Instanz in Deutschland, ist zögerlich. Was denn sonst außer testen bringt Gewissheit und damit Sicherheit? Am besten fängt man mit den Risikogruppen in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheime an. Parallel dazu die Schulen. Es sind nun sechs Wochen Sommerferien, die Zeit sollte ausreichen. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat recht, wenn er diese Sicherheit einfordert. Denn sie ist auch ein wichtiger Impuls für die Konjunktur. Je mehr negative Tests, desto stärker kommt die Wirtschaft wieder in Schwung.
 
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