Bergstraße

Getöteter Feuerwehrmann

Das Urteil verursacht innere Wutausbrüche

„17-Jähriger muss in Haft“, BA vom 7. November 2020

Noch heute bekomme ich innere Wutausbrüche, wenn ich an dieses Urteil denke. Da schlägt ein Jugendlicher (der garantiert darin „geübt“ ist) einen Familienvater vor den Augen seiner Frau mit einem Schlag tot, danach mit seinen Schlägerkumpels den zweiten Feuerwehrmann brutal zusammen und verletzen ihn schwerst. Dafür gibt es viereinhalb Jahre Jugendstrafe.

Bei jedem illegalen Autorennen, bei dem Menschen zu Tode kommen, wird mittlerweile wegen Mordes ermittelt. Wenn man jemanden, der nicht darauf vorbereitet ist, mit voller Wucht ins Gesicht schlägt und diese Person stirbt, ist es Mord. Wenn man danach noch einen weiteren Menschen fast totschlägt, ist das ebenfalls ein Mordversuch.

Wenn der Mörder wegen guter Führung nach drei Jahren wieder frei kommt, kann er sofort wieder einen Menschen umbringen. Da er dann noch immer als Jugendlicher gilt, kann ihm höchstens zehn Jahre Haft drohen, danach kann er seine „Laufbahn“ vorsetzen.

Wenn jetzt in Augsburg bei der nächsten Wahl eine gewisse Partei größeren Zulauf bekommt, kann man den Richter mal fragen, an was das wohl liegen könnte.

Ich habe größtes Mitleid mit der Familie, da sie mit diesem Urteil leben muss.

Harald Ahlheim

Bensheim

Zum Thema
Das Wichtigste von heute
Newsticker Bergstraße
Newsticker überregional
Meistgelesene Artikel
Neueste Artikel