Bergstraße

Wohngemeinschaft Bergstraße Vorsitzender Helmut Sartorius und sein Stellvertreter Franz Apfel in ihren Ämtern bestätigt

Derzeit Betreuung von 54 suchtkranken Männern

Bergstraße.Die langjährigen Vorsitzenden der Wohngemeinschaft Bergstraße (WGB), Helmut Sartorius und sein Stellvertreter Franz Apfel, sind von der Mitgliederversammlung in ihren Ämtern bestätigt worden. Als Beisitzerin wurde Martina Gärtner gewählt.

„Ich bin sehr froh über diese Kontinuität und die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem Vorstand und unserer Einrichtung“, bestätigte Geschäftsführer Thomas Schreck. Er hatte zunächst den Wirtschaftsbericht präsentiert. „Die positiven Zahlen sind Ausdruck der soliden Arbeit“, so Schreck. Die Einzelheiten der geleisteten Arbeit wurden dann im therapeutischen Bericht erläutert.

Die Wohngemeinschaft Bergstraße betreut aktuell 54 suchtkranke Männer auf dem Weg zurück in ein suchtfreies Leben. Die hohe Auslastung sei Beleg für die erfolgreiche Arbeit der WGB, betont Schreck. Ein Großteil der Männer stamme aus der Region Bergstraße-Odenwald, aber „wir sind nicht von einzelnen regionalen Fachkliniken abhängig“.

Neben dem regionalen Schwerpunkt sei die WGB „sehr breit aufgestellt“ und mit zahlreichen Einrichtungen vernetzt. Das bundesweite Netzwerk sei eine wichtige Basis für die wirtschaftlich erfolgreiche Arbeit.

Der therapeutische Erfolg der WGB zeichnet sich dadurch aus, dass „viele Leute nach ihrem stationären Aufenthalt ins betreute Wohnen gehen“, berichtete Franz Apfel. Der schleichende Ausstieg in die Selbstständigkeit und die eigenständige Perspektive für suchtkranke Menschen zeige, dass die WGB „ein stimmiges Konzept“ hat.

Für die gute Zusammenarbeit von Vorstand und dem gesamten WGB-Team bedankte sich auch der Vorsitzende Helmut Sartorius: „Wir sind stolz auf die geleistete Arbeit und die stetige Entwicklung der Einrichtung“.

Bauliche Erweiterungen

Die positive Weiterentwicklung der WGB machte im Jahr 2019 eine bauliche Erweiterung erforderlich: Ein weiterer Gruppenraum, ein Hauswirtschafts- und Waschraum sowie ein Büro wurden neu geschaffen. „Dabei sind wir im finanziellen Rahmen geblieben“, konnte Thomas Schreck nach der Fertigstellung vermelden. zg

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