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Ein Bewerber ohne Unterstützer

7 Kandidaten treten zur Oberbürgermeisterwahl in Weinheim an

Das Amt des Oberbürgermeisters in der Großen Kreisstadt Weinheim, der größten Stadt im Rhein-Neckar-Kreis, ist begehrt. Am 10. Juni (und in einem möglichen zweiten Wahlgang am 24. Juni) werden sieben Kandidaten antreten.

Nur eine von acht Bewerbungen, die bis zur Sitzung des Wahlausschusses am Dienstagabend vorlagen, wurde vom Ausschuss abgewiesen: Jene von Gunnar Krauße aus Weinheim. Er hatte keine Unterstützer-Unterschriften vorlegen können.

Somit stellte der Wahlausschuss unter Vorsitz des nach 16 Amtsjahren scheidenden Oberbürgermeisters Heiner Bernhard fest, dass für alle anderen Bewerber form- und fristgerecht Unterlagen eingegangen sind. Ihre Bewerbung wurde angenommen.

Nach Aussage von Oberbürgermeister Heiner Bernhard ist dies die höchste Bewerberzahl, die es in Weinheim je gegeben hat. Unter den ersten vier Plätzen wurde die Position auf dem Stimmzettel gelost, weil diese vier Bewerber nach Fristbeginn alle bis zum 12. März, 7.30 Uhr, eingegangen waren. Somit lautet die Reihenfolge am 10. Juni wie folgt: Manuel Just, Stella Kirgiane-Efremidou, Dr. Carsten Labudda, Simon Pflästerer, Björn Leuzinger, Fridi Miller und Oliver Kümmerle. Zur Wahl in Weinheim gibt es 34 981 Wahlberechtigte, davon sind 2635 EU-Bürger. red

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