Bergstraße

Pandemie Ganz ohne Ansteckungsgefahr – Katja Linke hat die passende Therapie bei Reiselust und Fernweh in Corona-Zeiten

Ein Mutter-Tochter-Abenteuer quer durch Tibet bis zum Himalaya

Archivartikel

Bergstraße.Die Ärztin und Autorin Katja Linke liebt die besonderen Herausforderungen abseits eingetretener Alltagspfade. Im Herbst 2016 nahm sie sich eine Auszeit und wagte das Abenteuer Himalaya. Zusammen mit ihrer elfjährigen Tochter Julia reiste die Ärztin mit eigener Praxis in Viernheim durch Tibet bis ans Basislager des Mount Everest.

Berührende Geschichte

Doch damit nicht genug: Sie schrieb die Erlebnisse auf, recherchierte Sachinhalte in akribischer Quellenarbeit. Es entstand eine bewegende, berührende und bunte Geschichte, die sie in ihrem Erstlingswerk als Autorin „Let’s go Himalaya! Wo bitte geht’s nach Shangri-La?“ festhält – ein Buch über Mut und Liebe, über Kulturkämpfe und Glücksmomente und über Loslassen und Ankommen vor der beeindruckenden Gebirgskulisse des Himalaya.

Dass sie einmal ein Buch schreibt, das hätte sich Katja Linke eigentlich nicht träumen lassen. Zwar waren Bücher schon von jeher ihre beste Therapie gegen Alltagsstress. Aber zwischen dem Verfassen von medizinischen Fachartikeln, dem Aufbau ihrer hausärztlichen Praxis und der Familiengründung blieb für das kreative Schreiben keine Zeit. Das änderte sich nach einer eindrucksvollen Reise im Herbst 2016: Damals packte Katja das Fernweh und sie wollte raus aus dem Alltag als Ärztin – aber nicht im Rahmen eines Allinclusive- Urlaubs... Gemeinsam mit ihrer elfjährigen Tochter Julia startete sie zu einer Reise quer durch Tibet bis in den Himalaya.

Das höchste Gebirge unseres Planeten gilt nicht umsonst als Dach der Welt: Es berührt mit seinen atemberaubenden Gipfeln nicht nur den Himmel, sondern auch die Seelen derer, die dieses Erlebnis wagen.

Gleich nach der Ankunft in Tibets Hauptstadt Lhasa landeten die beiden unsanft in der Realität und die Träume der Reisenden platzten wie Seifenblasen. Beide hielten an ihren Zielen fest: Julia wollte einen Stein aus Omas Garten ins Basislager am Mount Everest bringen, Katja war auf der Suche nach einem kraftspendenden Sehnsuchtsort, ihrem Shangri-La. Sie fragte sich, ob in Tibet etwas vom Zauber des sagenumwobenen, paradiesischen Ortes Shangri-La zu spüren sei?

Abseits touristischer Pfade

„Besuche einmal im Jahr einen Ort, den du noch nicht kennst“, so der XIV. Dalai-Lama in seinen Lebensregeln. Katja Linke nimmt den Leser mit auf eine wunderbare Reise abseits touristischer Pfade: Als unsichtbarer Begleiter dieser ungewöhnlichen Reisegruppe wird die Auseinandersetzung mit der chinesischen und tibetischen Kultur abseits westlicher Klischees erlebbar.

„Eine wirksame Therapie gegen Fernweh und Reiselust – und das völlig ohne Ansteckungsgefahr!“, so Katja Linke augenzwinkernd. „Diese Reise mit meiner Tochter war eine besonders intensive und innige, ein einmaliges Mutter-Tochter-Abenteuer, das uns beide geprägt und verändert hat. Ich will meine Leser aus ihrer emotionalen Reserve locken: Eine Einladung, Neues zu entdecken und auszuprobieren. Wundern Sie sich mit Julia, warum es keine weibliche Dalai-Lama gibt. Fragen Sie sich, welche Farbe der Himmel hat. Gönnen Sie sich einen Morgen im Nomadencamp und lassen Sie sich durch Glücksmomente bewegen.“ red

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