Bergstraße

Pandemie 340 Infektionen insgesamt im Kreis Bergstraße

Ein neuer Corona-Fall in Rimbach

Bergstraße.Im Kreis Bergstraße wurde heute ein neuer Corona-Infektionsfall gemeldet – und zwar in Rimbach. Insgesamt sind damit 340 Infektionsfälle bekannt, wie das Landratsamt am Abend meldete. Drei Patienten liegen in Krankenhäusern. Zur Zahl der Genesenen machte der Kreis heute keine Angaben. Am Mittwoch lag sie bei 239. 

In Hessen ist die Zahl der Toten von Mittwoch auf Donnerstag um fünf auf nunmehr 451 gestiegen. Die Zahl der Infektionen kletterte um 91 auf 9574, wie das Sozialministerium in Wiesbaden mitteilte. In der Statistik des Ministeriums werden nur Angaben erfasst, die von den Kommunen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in eine elektronische Datenbank eingepflegt worden sind.

Auf die meisten Todesfälle kommen demnach in der Pandemie bislang der Odenwaldkreis mit 60 und Frankfurt mit 58. Die anteilig meisten Infektionen in den vergangenen sieben Tagen gab es in Frankfurt mit 17 pro 100.000 Einwohnern sowie in Wiesbaden mit zwölf. Diese Zahlen liegen aber deutlich unter der von Bund und Ländern festgelegten Quote von 50 Fällen je 100 000 Einwohner in der jeweils zurückliegenden Woche. Wird dieser Wert in einem Kreis oder einer Stadt überschritten, sollen neue Beschränkungen verhängt werden. Im Kreis Bergstraße liegt die Quote nach Angaben des Landratsamtes bei 2,6 (Vortag: 3,3).

Bundesweit sind bis zum Nachmittag über 176.800 Infektionen registriert worden (Vortag Stand 16.15 Uhr: mehr als 176.300 Infektionen). Mindestens 8153 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang gestorben (Vortag: 8105). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch bei 0,88 (Datenstand 20. Mai, 0 Uhr). Das bedeutet, dass jeder Infizierte im Mittel etwas weniger als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Seit Donnerstag gibt das RKI zudem ein sogenanntes 7-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert bei 0,87. Er zeigt das Infektionsgeschehen vor acht bis 16 Tagen.

Nach weiteren Schätzungen des RKI haben rund 158.000 Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten aber auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle. dpa/tm

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