Bergstraße

Dascher-Clan

Familientreffen im Odenwald

Archivartikel

Bergstraße.Die Odenwälder Familie Dascher kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Um die Erinnerung daran hochzuhalten und möglichst viele Daschers – von denen einige im Lautertal und Modautal leben, während es andere vom Odenwald in die weite Welt bis nach Amerika, Kanada, Luxemburg und Dänemark gezogen hat – zusammenzuführen, lädt Rudolf Dascher aus Darmstadt seit einigen Jahren zu Familientreffen ein. Das letzte fand im Jahr 2011 in Schannenbach mit 32 „Sippenangehörigen“ statt.

Nunmehr ist er dabei, das dritte Treffen zu organisieren. Es wird am 30. September ab 10 Uhr im Gasthaus „Zum Hohenstein“ in Ober-Kainsbach stattfinden. Begleitend dazu gibt es eine kleine Ausstellung mit Familienbildern, Briefen, Feldpostbriefen und anderen Dokumenten aus dem Besitz einzelner Familiengruppen. Die „Chronik der Odenwälder Daschers“ liegt ebenfalls aus.

Der Urahn kam aus der Schweiz

Organisator Rudolf Dascher kommt ursprünglich aus Lützelsachsen. Urahn des Dascher-Clans war Caspar Dascher, der 1660 aus der Schweiz nach Knoden kam und inzwischen 524 Nachkommen hat. Dank der Unterstützung nahezu aller Träger des Familiennamens und berufener Familienforscher konnte die 1987 erstellte Stammtafel nunmehr ergänzt und auf den neusten Stand gebracht werden. Caspar Dascher wird im Übrigen nachgesagt, die Kunst des Bannens (Knodener Kunst: Bannen, Festzaubern) in den Odenwald gebracht zu haben.

Anmeldungen zum großen Familientreffen sind bis zum 21. September möglich unter dascherwx@t-online.de gs

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