Bergstraße

Schulentwicklungsplan

FDP plädiert für erneute Beratung

Archivartikel

Bergstraße.Eigentlich stand für den 29. Juni im Kreistag die abschließende Beschlussfassung des Schulentwicklungsplans auf dem Programm. Jetzt hat der FDP-Fraktionsvorsittende Christopher Hörst jedoch angekündigt, eine Vertagung der Entscheidung bis zur geplanten Kreistagssitzung am 21. September zu beantragen. Die FDP-Fraktion plädiere dafür, in einen erneuten Beratungsgang einzutreten, in dem Interessenvertreter mit abweichender Meinung zum Entwurf, erneut Fachleute mit ihrer Begründung für den vorliegenden Entwurf und vor allem die von geplanten Änderungen betroffenen Schulgemeinden und Kommunen zu Wort kommen können. Aufgrund der Coronapandemie sei dies noch nicht wie geplant möglich gewesen. „Während der ganzen Beratungszeit und bis heute waren immer wieder in der Presselandschaft unseres Kreises Nachrichten zu lesen, die sich auf den Schulentwicklungsplan bezogen. Wir erinnern uns an den Konflikt bezüglich der Bensheimer Kirchbergschule, der auf Intervention der dortigen Elternschaft augenscheinlich gelöst wurde“, so Hörst. Hinzu komme unter anderem die Debatte um einen gymnasialen Standort in Lorsch. „Zudem gibt es anscheinend Zweifel an den zugrunde gelegten Schülerprognosen, zum Beispiel in Einhausen. Weitere Fragen und nachzubesserndes Zahlenmaterial sind zu vermuten“, soHörst. ssr

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