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Kommentar

Finito!

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Das war's mit Sebastian Vettel und Ferrari. Ein Abschied ohne Titel für beide Seiten. Über die Gründe wird heftig spekuliert. Vettel vermisst die perfekte Harmonie. Aber es dürfte wohl zuvorderst um die Dauer eines neuen Vertrags gegangen sein. Für Vettel wäre ein zu kurzfristiger Vertrag einer Schmach gleichgekommen. Ein Fahrer auf Abruf, das hätte er sich, besorgt um seinen guten Ruf eines vierfachen Weltmeisters, nicht bieten lassen können. Ferrari hingegen wollte sich vermutlich nicht mehr allzu lange an den Mann binden, dessen Chancen schwinden, den lange ersehnten WM-Titel zu holen.. Eine Chance hätte man ihm wohl noch gegeben. Doch da hat man mit Charles Leclerc auch einen jungen Heißsporn im Team, der Vettel mehr als einmal Paroli bieten konnte und als Mann der Zukunft gilt. Vielleicht war es aber auch so, dass Vettel gemerkt hat, dass mit Ferrari kein Titel mehr zu gewinnen ist, weil das Auto einfach nicht an Mercedes vorbeikommt. Deshalb konnte er sich leisten zu pokern, mit bekanntem Ausgang. Und was nun? Vermutlich wird die Formel 1 ihre Runden künftig ohne Vettel drehen. Schließlich will er in den letzten Monaten über die echten Prioritäten im Leben nachgedacht haben und nun überlegen, was für seine Zukunft wirklich wichtig ist.
 
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