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Friseure: Lieber Zähne zusammenbeißen, als neuen Lockdown riskieren

Archivartikel

Frankfurt.Die Verlängerung und Verschärfung des Lockdowns kommt für den hessischen Friseurverband wenig überraschend. "Ich persönlich und wohl auch die meisten in der Branche haben angesichts der aktuellen Infektionszahlen damit gerechnet", sagte René Hain, Geschäftsführer des Landesinnungsverbands Friseurhandwerk Hessen. Und: "Lieber beißen wir jetzt die Zähne zusammen, als beispielsweise im April einen erneuten Lockdown zu riskieren." 
Januar und Februar seien in der Regel etwas ruhigere Monate im Friseurgeschäft. Besonders schmerzhaft sei allerdings gewesen, dass die Branche auf den halben Dezember verzichten musste, sagte Hain. Der letzte Monat des Jahres stelle mit dem Vorweihnachtsgeschäft die umsatzstärkste Zeit dar. Direkt danach folge das Ostergeschäft, das 2020 bereits wegen des ersten Lockdowns ausgefallen war. Die Hoffnung der Friseure liege nun auf den Überbrückungshilfen 3, die für das ausgefallene Dezembergeschäft gezahlt werden sollen. 
Wegen der Corona-Pandemie sind zahlreiche Geschäfte und Dienstleister seit Mitte Dezember geschlossen, darunter auch Friseure. Die Schließungen wurden nun bis mindestens 31. Januar verlängert. Der Friseurverband vertritt in Hessen 1200 Salons mit insgesamt 6500 Beschäftigen.

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