Bergstraße

Krönung Zwei Freundinnen vertreten Biblis als Gurkenkönigin und Prinzessin

Für Paula und Larissa ging ein Traum in Erfüllung

Archivartikel

Biblis.„Ich dachte am Anfang wirklich, das wäre ein Scherz“, erinnert sich Larissa Reis, die von ihrer Freundin Paula Hulbert gefragt worden war, ob sie ihr als Prinzessin zur Seite stehen wolle. Paula Hulbert selbst wurde vom Wirtschafts- und Verkehrsverein (WVB) Biblis gefragt, ob sie die 66. Bibliser Gurkenkönigin werden möchte. Beide waren sofort begeistert und sagten nach Absprache mit ihren Familien zu. Als Hoheitsteam vertreten sie jetzt seit ihrer Krönung beim Gurkenfest Ende Juni ihre Heimatgemeinde als Botschafterinnen.

Das Amt liegt in der Familie

Ein wenig Erfahrung, welche Aufgaben sie als Botschafterin erwarten, hat Paula Hulbert bereits. „Meine Schwester Helen war vor sechs Jahren und meine Schwester Gina vor fünf Jahren Gurkenprinzessin“, erklärte Paula Hulbert. Daher habe sie schon viele Veranstaltungen mit ihren hoheitlichen Schwestern miterleben dürfen und konnte die Herausforderungen des Amtes aus nächster Nähe erfahren.

„Zugleich weckte dies alles auch in mir den Wunsch, mal an der Stelle meiner Schwester zu stehen“, verriet sie. Dass sie jetzt sogar Gurkenkönigin wird, sei mehr als erträumt. Wobei Paula Hulbert und ihre Freundin Larissa Reis durchaus „königliche Träume“ hatten. Beide kennen sich schon sehr lang, doch ihre enge Freundschaft begann erst vor ein paar Jahren. „Seitdem sind wir aber unzertrennlich“, so Paula Hulbert. Beide hatten sich immer mal wieder ausgemalt, wie das wohl so sei als Königin und Prinzessin. „Deshalb war uns beiden dann auch klar, als es soweit war, dass wir dieses Amt nur zusammen antreten werden“, sagt Paula Hulbert.

Überraschung am Telefon

Im Frühling klingelte bei ihr das Telefon. Liselotte Blume-Denise vom WVB war dran und fragte an, ob die junge Frau vielleicht Interesse habe, das Amt der Gurkenkönigin zu übernehmen. Die Freude war damals schon groß, doch auch die Familie wurde mit einbezogen. „Es gab einen Termin mit meinen Eltern und mir. Dabei haben wir gemeinsam mit dem Wirtschafts- und Verkehrsverein einiges besprochen“, erzählt sie und dankt ihrer Familie für deren Unterstützung. So könne sie die Chance nutzen, dieses Amt zu übernehmen. Auch WVB-Vorsitzender Bruno Neumann sieht die Begleitung der Hoheiten durch ihre Familien als eine wichtige Stütze an. So seien gerade die „Queen-Mums“ sehr wichtig für ein Amtsjahr der Töchter. /sm

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