Bergstraße

Schornsteinfeger Feinstaubbelastung Thema bei Schulung innerhalb der Bergsträßer Kreisgruppe

Glücksbringer und Umweltschützer

Archivartikel

Bergstraße.Staub und Feinstaub können durch Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe freigesetzt werden. Die Schornsteinfeger und Glücksbringer wissen dies gekonnt zu verhindern.

Die Schornsteinfeger des Kreises Bergstraße veranstalten kreisintern in jedem Monat eine eigene Kreisgruppenschulung über diverse Themen rund um Feuerungsanlagen, gesetzliche Vorschriften oder technische Regelwerke, die sie im Rahmen ihrer Tätigkeit beachten und durchsetzen müssen.

Aufgrund der besonderen allgemeinen Umweltproblematik zum Thema Feinstaubbelastung durch Feuerstätten für feste Brennstoffe, wurde über die Monate August und September eine zweitägige Schulungsmaßnahme durchgeführt. Denn die Bergsträßer Kreisgruppe der Schornsteinfeger ist aufgrund von geschulten Technikern in der Lage, viele Fachbereiche kreisintern zu schulen.

Jeden Monat finden diese Zusammenkünfte an einem zentralen Ort im Kreis statt. Ein Teil der Schulung – nämlich die Staub-/Feinstaub- und Feststoffmessungen – wurde als praktisches Highlight im Heizraum der Müller-Guttenbrunn Schule in Fürth an zwei Pelletkesseln durchgeführt. Den Schornsteinfegern standen hierbei modernste Mess- und Prüfgeräte verschiedenster Hersteller zur Ermittlung von umweltschädlichen Stäuben sowie dem giftigen Kohlenmonoxid im Abgas zur Verfügung.

Warum müssen solche Messungen durchgeführt werden? Gerade im Odenwald steht den Betreibern von Feuerungsanlagen ausreichend viel Wald zur Verfügung. Daher werden feste Brennstoffe in der Region immer sehr gerne genutzt. „Hierbei ist es jedoch sehr wichtig, dass nur geeignete Feuerungsanlagen sowie zugelassene Brennstoffe eingesetzt werden“, betonen die Schornsteinfeger.

Feuerstätten müssten sach- und fachgerecht sowie sinnvoll eingesetzt werden. Durch eben die genannten Messungen, die von geschulten Schornsteinfegern durchgeführt werden, kann der Ausstoß von giftigem Kohlenmonoxid sowie Staub-Emissionen in die Umwelt sehr stark reduziert werden.

Das entstehende CO2, das bei der Verbrennung von zum Beispiel Holz in die Umwelt abgegeben wird, kann durch die Photosynthese in Sauerstoff umgewandelt werden. Eine saubere Verbrennung kann jedoch nur entstehen, wenn der Betreiber seiner Feuerungsanlage diese richtig bedient und zugleich zulässige Brennstoffe einsetzt.

Gerade im Bereich „zugelassene Brennstoffe im gesetzlichen Sinne“ kommt es hin und wieder zu ungewollten Missverständnissen bei den Betreibern von Feuerungsanlagen.

Genau hier kommt der Schornsteinfeger erneut ins Spiel. Im Rahmen seiner Tätigkeiten berät er die Betreiber der Feuerungsanlagen und kann ihnen sehr wichtige Tipps geben. red

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