Bergstraße

aufnahme

Heribert Koob

nahm jetzt Abschied von der „Katastrophenschutzfamilie“

„Ich werde die Katastrophenschutzfamilie vermissen“, war sich Heribert Koob, langjähriger Experte aus der Abteilung Gefahrenabwehr und Rettungsdienst des Kreises Bergstraße, bei seiner Verabschiedung sicher. Denn mit ihm ging nicht nur ein Urgestein des Bergsträßer Brand- und Katastrophenschutzes in den Ruhestand, sondern auch jemand, der seine Tätigkeiten mit viel Herzblut ausgeführt hat.

Bereits seit 1985 war der Lorscher beim Kreis Bergstraße tätig – und dies ohne Unterbrechung in der Abteilung Brand- und Katastrophenschutz. Nach seinem Start als Sachbearbeiter führte ihn die Berufslaufbahn in der Kreisverwaltung zur stellvertretenden Fachbereichsleitung für den Brand- und Katastrophenschutz sowie zur Sachgebietsleitung Katastrophenschutz.

Der Mann mit der Stoppuhr

„Ich habe sie als den Mann mit der Stoppuhr bei einer Feuerwehrübung kennengelernt“, schmunzelte Landrat Christian Engelhardt. „Sie haben in den vergangenen Jahren unzählige Aufgaben erfüllt, vom Brandschutz über Katastrophenschutz bis hin zur Flüchtlingsunterbringung. Dabei haben sie stets große gesellschaftliche Verantwortung getragen.“

Im Rahmen der Verabschiedung hoben alle Anwesenden aus der Kreisverwaltung nicht nur die überdurchschnittlichen Leistungen und das hervorragende Expertenwissen Koobs hervor, sondern sie dankten dem zweifachen Vater auch ausdrücklich für sein außerordentliches Engagement. Kreisoberhaupt Engelhardt ernannte Heribert Koob zudem zum ehrenamtlichen Mitglied des Katastrophenschutzstabes für den Kreis Bergstraße.

Zunächst das Lehramt im Blick

Dabei war dieser Werdegang keineswegs vorgezeichnet: Nach dem Abitur im Jahr 1974 studierte Heribert Koob zunächst Biologie und Mathematik auf Lehramt und schloss das Studium 1980 mit dem zweiten Staatsexamen ab. 1982 entschied er sich jedoch für eine Ausbildung beim Regierungspräsidium Darmstadt, die ihm im Folgenden seine späteren Ernennungen zum Inspektor, Oberinspektor, Amtmann und schließlich zum Amtsrat sowie seine Laufbahn als „Katastrophenschutz-Experte“ ermöglichte. red/BILD: Kreis Bergstraße

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