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Hund erschnüffelt Elfenbeinschmuck

Archivartikel

Südhessen.Artenschutzspürhund „Nela“ vom Hauptzollamt Frankfurt erschnüffelte jetzt Elfenbeinschmuck in einem Reisekoffer. Bei der Kontrolle des Gepäcks eines Fluges aus Nigeria zeigte die zweijährige Schäferhündin durch „Einfrieren“ (also Verharren an der Geruchsquelle) an einem Gepäckstück an, dass sich darin tierische Produkte befinden könnten.

Der Hundeführer kontrollierte den Koffer manuell und stellte neben persönlichen Reiseutensilien zwei Damenhalsketten und zwei Ohrringe fest. Eine genauere Untersuchung dieser Schmuckstücke bestätigte den Verdacht der Spürnase: Sie waren aus Elfenbein des afrikanischen Elefanten hergestellt. Die erforderlichen artenschutzrechtlichen Dokumente waren nicht im Koffer. Daher wurde der Schmuck beschlagnahmt.

„Nela ist eine von mehreren Artenschutzspürhunden beim Hauptzollamt Frankfurt am Main. Sie hat hier ein sehr gutes Näschen bewiesen, denn Elfenbein hat einen sehr geringen Eigengeruch, den wir Menschen fast gar nicht wahrnehmen können“, so Isabell Gillmann, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt.

Allein im Jahr 2018 wurden vom Frankfurter Zoll bei 710 Fällen insgesamt 21 423 artengeschützte Einzelexemplare sichergestellt. Darunter waren 461 lebende Tiere und 300 lebende Pflanzen sowie 20 662 Erzeugnisse aus artengeschützten Tieren und Pflanzen. red

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