Bergstraße

Hunderte Schaulustige bei der Mondfinsternis

Archivartikel

Bei optimalen Wetterbedingungen beobachteten am Freitagabend auch an der Bergstraße Hunderte Menschen die Mondfinsternis. Auf den Höhen im Odenwald, beispielsweise an der Hutzelstraße bei Lautertal-Staffel trafen sich bereits vor Sonnenuntergang zahlreiche Schaulustige, um sich einen günstigen Platz für das Himmelsspektakel zu sichern.

Die Finsternis hatte bereits vor dem Sonnenuntergang begonnen, so dass die Mondscheibe bereits beim Aufgang gegen 21.15 Uhr in tiefes Rot getaucht war.

Zahlreiche Sternwarten in Deutschland, darunter die in Heppenheim, hatten ihre Türen geöffnet und boten außer einem guten Blick auf den Mond auch viele Hintergrundinformationen zu der Finsternis an. Mit 103 Minuten Dauer der totalen Verfinsterung war es die längste Mondfinsternis des Jahrhunderts.

"Ein einmaliges Ereignis"

Erst kurz nach 23 Uhr wich der rote Schleier auf der linken Mondseite zurück und der Trabant entfernte sich nach und nach wieder aus dem Erdschatten. Zur der totalen Mondfinsternis gesellte sich ein so heller und großer Mars wie zuletzt vor 15 Jahren. "Für die derzeit lebenden Menschen ist das ein einmaliges Ereignis", sagt der Chef der Vereinigung der Sternfreunde in Heppenheim, Sven Melchert.

Zu einer Mondfinsternis kommt es nur bei Vollmond - wenn Sonne, Erde und Mond auf einer Linie liegen. Der Mond taucht dabei völlig in den Schatten ein, den die von der Sonne angestrahlte Erde in den Weltraum wirft. (tm/dpa)

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