Bergstraße

Im Vorjahr sah es noch besser aus

Archivartikel

5639 Menschen im Kreis waren im März auf der Suche nach Arbeit

Die günstige Entwicklung am Arbeitsmarkt in Südhessen hält an. Das stellte Birgit Förster, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Darmstadt, am Donnerstag bei der Vorstellung der Arbeitsmarktzahlen für den Monat März fest.

Die Zahl der arbeitslosen Menschen in der Region ist wieder deutlich gesunken. „Das Beschäftigungswachstum ist ungebremst und auch die Nachfrage der Betriebe nach neuen Mitarbeitern ist unvermindert hoch“, berichtete Förster.

Im Bezirk der Darmstädter Agentur für Arbeit waren im März 20 044 Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vormonat ist das ein Rückgang um 883. Die Arbeitslosenquote liegt bei 4,5 Prozent. Im Vorjahr waren es noch 4,7 Prozent.

Noch besser sieht es bei jungen Menschen unter 25 Jahren aus. Für diese Gruppe liegt die Arbeitslosenquote bei 3,9 Prozent. Förster zeigt sich ebenfalls erfreut über den Rückgang bei den älteren Arbeitslosen: „Der fällt größer aus als in den vergangenen fünf Jahren“, berichtete sie. Im März waren 6590 Menschen in Südhessen im Alter von 50 Jahren und mehr arbeitslos gemeldet.

Rückgang im Kreis Bergstraße

Anders als bei den Werten für ganz Südhessen sieht es beim Blick auf den Kreis Bergstraße aus. Auch hier ist zwar ein deutlicher Rückgang der Zahl der Arbeitslosen zu verzeichnen, die Arbeitslosenquote von 3,9 Prozent liegt aber noch über der des Vorjahresmonats. Damals erreichte sie 3,8 Prozent.

Im Einzelnen bedeutet das, dass im Monat März im Kreis Bergstraße 5639 Menschen auf Arbeitssuche waren. Im Februar waren es noch 287 Menschen mehr, nämlich 5926.

Im Vergleich zu den anderen Kreisen in Südhessen steht die Bergstraße allerdings nach wie vor am besten da: Im Landkreis Darmstadt-Dieburg liegt die Arbeitslosenquote bei 4,5 Prozent, im Odenwaldkreis bei 4,7. Für den Odenwaldkreis bedeutet dieser Wert eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr (5,3 Prozent). Die höchste Arbeitslosenquote gab es im Monat März mit 5,4 Prozent in der Stadt Darmstadt. Im Vorjahr wurden allerdings noch 5,8 Prozent notiert. red

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