Bergstraße

Immer stärkere Auswirkungen der Corona-Patientenzahlen

Archivartikel

Darmstadt.Die Gesundheitsdienste in der Wissenschaftsstadt Darmstadt kämpfen immer stärker mit den Auswirkungen der steigenden Patientenzahlen mit Covid-19-Infektionen. So berichten Klinikum und Elisabethenstift von stark steigenden Zahlen im Normal- aber auch im Intensivbereich, was zu zahlreichen Abverlegungen, Transportfahrten und knapper werdenden Betten führt. Die Stationen bewegen sich derzeit auf eine Belastungsgrenze zu.

Dies betrifft auch die Rettungsdienste, die sich ebenfalls am Limit bewegen: Notfallpatienten müssen in andere Gebietskörperschaften verlegt werden. In den Pflegeheimen steigt nicht nur die Zahl der Infizierten- und Verstorbenen stark an, sondern auch die der Personen, die in die Krankenhäuser verlegt werden müssen. Derzeit befinden sich auf Normal- und Intensivstation im Klinikum Darmstadt 40 (10) Patienten, im Elisabethenstift 20 (4), im Alice-Hospital 10 (0) und in den Kinderkliniken 1 Patient. Es wird davon ausgegangen, dass diese Zahlen am kommenden Wochenende noch einmal deutlich nach oben gehen.   

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für Freitag (04.12.) 37 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 2155 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. Die Inzidenz liegt bei 109. Die Zuwachsraten sind nach einer zwischenzeitlichen Abflachung während des Rests der laufenden Woche sind weiter hoch.

Unterdessen geht der Aufbau des Impfzentrums im darmstadtium weiter. Am Samstag (05.12.) wird es dort eine erste Durchlaufübung geben, bei der die grundsätzlichen Abläufe betrachtet werden sollen, um Staus auszuschließen und ein effizientes Durcharbeiten zu ermöglichen. Auch dann ist das Impfzentrum jedoch noch nicht fertig aufgebaut, es fehlen Bereiche wie der Aufbau der IT, der durch das Land Hessen erfolgen soll.

Am Montag (7.) gibt es zudem einen bundesweiten Aktionstag zum Tragen eines Mund-Nasenschutzes im ÖPNV, an dem sich Kommunalpolizei und Landespolizei beteiligen und verstärkt kontrollieren werden.

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