Bergstraße

Natur Einsatz zum Erhalt und Schutz der Schäfereien in der Region / Augenmerk auf die Sorge um Ansiedlung von Wölfen

Karsten Krug übernimmt Schaf-Patenschaft

Bergstraße.Gemeinsam mit dem Wald-Michelbacher Bürgermeister Dr. Sascha Weber hat Kreisbeigeordneter Karsten Krug eine Schaf-Patenschaft des Odenwälder Schäfervereins übernommen.

Mit der Patenschaft einher geht der Einsatz zum Erhalt und zum Schutz der Schafe und damit auch der vielfältigen Schäfereien im Odenwaldkreis und im Kreis Bergstraße.

„Die vielen kleinen und größeren Schäfereien leisten mit der naturnahen Beweidung vieler Flächen im gesamten Kreis – nicht nur im Odenwald, sondern auch im Ried – einen nicht zu unterschätzenden Wert für die Landschaftspflege“, so der Umweltdezernent des Kreises.

Gemeinsam will er sich mit Bürgermeister Dr. Weber für die Belange der Schäfer einsetzen – besonders, wenn es um den Abbau bürokratischer Vorschriften im Land Hessen oder im Bund geht, die gerade die vielen kleineren Schäfer in den jüngsten Jahren zunehmend belasten, ohne das hierfür eine Kompensation erfolgt ist.

Bedenken haben die Schäfer, wenn sich in den kommenden Jahren in unserer Region der Wolf wieder ansiedeln sollte. Seitens des Landes Hessen gibt es hierzu ein sogenanntes Wolfsmanagement. Dieses berücksichtige allerdings nicht in ausreichendem Maße die Forderungen der Schäfer. Auch hier signalisierte Umweltdezernent Krug Beistand für die Schäfer. „Wer den Wolf will, muss auch Rahmenbedingungen schaffen, dass zum Beispiel die Schäfer durch die Ansiedlung des Wolfs nicht unverhältnismäßig benachteiligt werden. Hier müssen weitere Förderungen in Aussicht gestellt werden. Ansonsten ist zu befürchten, dass besonders viele kleinere Schäfer nach einer Wolfsansiedlung ihrem Hobby beziehungsweise Nebenerwerb nicht mehr nachgehen werden.“ red

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