Bergstraße

Schnelles Internet Minister Tarek Al-Wazir überreicht Förderbescheid an die Wirtschaftsförderung Bergstraße

Land bezuschusst Breitbandausbau mit 119 000 Euro

Bergstraße.Beim 9. Hessischen Breitbandgipfel in Frankfurt übergab Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir einen Fördermittelbescheid über 119 000 Euro für die Fortsetzung des Projekts „Regionaler Breitbandberater in Südhessen“ im laufenden Jahr. Dagmar Cohrs, stellvertretende Geschäftsführerin Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH (WFB) und Leiterin des WFB-Fachbereichs Kommunalbetreuung sowie an Berthold Passlack, den regionalen Breitbandberater, nahmen den Bescheid entgegen.

„Hessen ist beim Breitbandausbau gut vorangekommen und gehört inzwischen zu den bestversorgten Flächenländern. Dies verdanken wir auch der hervorragenden Arbeit unserer regionalen Breitbandberater“, sagte der Minister. Das Geld stammt aus Haushaltsmitteln des Landes. Im Landkreis Bergstraße berät Passlack als Freiberufler die Kommune. Seit rund einem Jahr ist die erste Stufe im Breitbandausbau in der Wirtschaftsregion Bergstraße abgeschlossen und es stehen zunehmend Internetanschlüsse mit bis zu 50 Mbit/s zur Verfügung. Dies konnte zum einen durch den marktgetriebenen Ausbau der Breitbandinfrastruktur durch private Telekommunikationsunternehmen an der Bergstraße, im Ried und Teilen des Odenwaldes sowie durch den geförderten Breitbandausbau in den Neckartalkommunen erzielt werden.

„Aber nicht zuletzt das kommunale Breitbandausbauprojekt ‚Interkommunales Breitbandnetz IKbit’ im Odenwald und der Kreisstadt Heppenheim, das bereits Ende 2014 in Betrieb gegangen ist, hat viel dazu beigetragen, dass alle Kommunen in der Wirtschaftsregion Bergstraße nun über schnelles Internet verfügen“, so Dagmar Cohrs. In der nächsten Stufe des Breitbandausbaus ist es das Ziel, Internetanschlüsse mit noch höheren Übertragungsgeschwindigkeiten, beispielsweise durch Glasfaserverbindungen bis in die Gebäude, zu erreichen.

„Die Wirtschaftsregion Bergstraße nimmt schon heute hessen- und bundesweit eine Vorreiterrolle in der Versorgung mit schnellem Internet ein“, stellt Dr. Matthias Zürker, WFB-Geschäftsführer, fest. „Dies wollen wir weiter vorantreiben.“ Zudem müsse man die Unternehmen zur stärkeren Nutzung der neuen digitalen Möglichkeiten bewegen. Die WFB bietet hierzu einen Digitalisierungscheck und eine Unterstützung bei der digitalen Transformation an. red

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