Bergstraße

Jubiläum Anja Eichhorn und Bennita Bitsch tragen seit 20 Jahren den BA aus, Alexandra Rothenheber ist bereits seit 25 Jahren dabei

Leckereien für treue Zustellerinnnen

Archivartikel

Bergstraße.Fröhlich lächeln Anja Eichhorn, Bennita Bitsch und Alexandra Rothenheber in die Kamera, als sie die prall gefüllten Körbe von ihrem Arbeitgeber Christine Börstler und dem BA überreicht bekommen – als kleines Dankeschön für ihre jahrelange Arbeit als Zustellerinnen.

Unter anderem Nudeln, Marmelade, Kräcker und Senf hat Anja Eichhorn in ihrem Präsentkorb entdeckt. „Ich habe früher meiner Mutter beim Austragen geholfen, bis ich dann irgendwann meinen eigenen Bezirk bekommen habe“, erinnert sich die 52-Jährige an ihre Anfänge beim Austragen der Zeitungen.

Ein paar Rehen begegnet

Inzwischen bringt sie bereits seit 20 Jahren den BA zu den Lesern in Fehlheim. In all den Jahren sei die Arbeit sehr ruhig gewesen, nur ein paar Rehe seien ihr gerade im Sommer in den frühen Morgenstunden ab und an begegnet. „Die Arbeit macht mir nach wie vor Spaß“, berichtet sie, „besonders, dass ich in der Nacht unterwegs bin und so den Tag für mich habe. Das ist sehr praktisch.“

Bennita Bitsch hat zu Beginn für eine Bekannte die Urlaubsvertretung übernommen. Inzwischen ist sie selbst seit 20 Jahren dabei und trägt in Bensheim den BA aus. „Mir gefällt eigentlich alles an der Arbeit“, berichtet die 60-Jährige, „besonders aber die Ruhe und dass einen keiner stört.“ Nicht so viel Spaß mache es bei Regenwetter, so früh draußen unterwegs zu sein. „Einmal ist mir beim Austragen ein nackter Mann an der Tür begegnet, das war für uns beide ziemlich unangenehm“, erinnert sie sich und lacht.

Ab durch die Katzenklappe

Auch Alexandra Rothenheber wurde mit dem Präsentkorb zu ihrem Jubiläum überrascht. Zum Austragen sei sie über ihre Nichte gekommen, die zu der Zeit schon Zeitungen ausgetragen hat. „Alles hat mit der Idee zum Aushilfsjob begonnen und ich bin dabei geblieben“, so die 51-Jährige, die in Lorsch lebt und auch dort den BA austrägt.

Auch bei ihr sei es beim nächtlichen Austragen bislang immer relativ ruhig zugegangen. „An eine Geschichte aus all den Jahren erinnere ich mich aber noch: Ich musste an einer Adresse eine Zeit lang die Zeitung immer durch die Katzenklappe werfen, da die Zeitung an der Straße dort öfter mal gestohlen wurde. Und einmal ist mir dabei die Katze entgegengekommen“, erzählt Rothenheber schmunzelnd. ssr

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