Bergstraße

Klasse Medien Innenstadtentwicklung

Leerstände - und kein Treffpunkt für Jugendliche

Archivartikel

Viele die das Privileg haben diese kleine Stadt ihre Heimat zu nennen und in dieser aufgewachsen sind, erinnern sich bestimmt noch an die vielen kleinen Geschäfte in der Innenstadt, die einem ein wohliges Gefühl gaben und der Stadtmitte leben verleihen. Doch was ist mit all den schönen Kindheitserinnerungen geschehen? Die Veränderung der letzten Jahren zeigt, das viele Großkonzerne ihre Filialen in der Innenstadt etablieren und somit die ansässigen kleinen Unternehmen von Markt drängen. Ein aktuelles Beispiel ist das Bürohaus Werner. Wie bereits viele wissen, hatte Werner früher seinen Sitz größeren Räumlichkeiten am Ritterplatz, welche nun von einem Computer- und Teppichgeschäft geteilt eingenommen wurde. Seit einigen Jahren befindet sich das Bürohaus in der Innenstadt und neigt sich nun dem Ende zu. Seit das Onlineportal auch überall durch die Mobile Daten verfügbar ist, wird es für Kleinunternehmen immer schwieriger sich über Wasser zu halten. Die Kundschaft kann jeder Zeit und überall einen Vergleich ziehen und sich für die günstigere Variante im Internet entscheiden. Nun ist dieser aber in der Regel zum Nachteil der ansässigen Läden.

Onlinehändler können diese massive unterbieten, denn es entfallen Kosten für Räumlichkeiten, Personal, Versicherungen und Marketing - leider zum Nachteil des Stadtbildes. Desweitern gibt es keinerlei Möglichkeiten für Jugendliche, wie z. B. einen Meetingpoint mit einem ansprechendem Angebot.

Die Innenstadt verliert aus Sicht von Jugendlichen immer mehr und mehr an Leben, selbst in der Woche des Winzerfestes, des Weihnachtmarkts und anderer Stadtfeste spürt man schon lange nicht mehr solch eine Lebendigkeit wie zuvor.

Simren Adeel, AKG

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