Bergstraße

Kommentar

Medien: Weg vom richtigen Leben

Archivartikel

Wie weit weg manche Medien vom richtigen Leben sind, zeigt aktuell das Beispiel der altehrwürdigen New York Times in den USA. Aber auch hierzulande ist ähnliches zu beobachten. Der US-Zeitung wirft einer Redakteurin in ihrem Kündigungsschreiben vor, keine Ahnung zu haben, wie die Stimmung im Lande sei, über das sie berichtet. Es gehe längst nicht mehr darum, den Lesern Fakten und vielfältige Meinungen so zu präsentieren, dass sie sich eine eigene Meinung bilden können. Es werde indoktriniert, Ideologie mit politischem Linksdrall statt Information In der deutschen Medienlandschaft zeigen sich ähnliche Entwicklungen. Kritik an Klimaaktivismus, kriminellen Migranten, Tempolimits, Quoten aller Art und der Energiewende dringt kaum noch durch. Die Themen gelten als sakrosankt. Häufig sind es die öffentlich-rechtlichen Medien, die im Gleichschritt in eine Richtung marschieren. Alles, was grün und links ist, ist gut, alles andere ohne weitere Recherche verdammenswert. ARD und ZDF sollten sich dringend an den alten Rat ihres verstorbenen Kollegen, des früheren Tagesthemen-Moderators Hanns Joachim Friedrichs, erinnern. Der sagte: Ein Journalist sollte sich mit keiner Sache gemein machen, nicht mal mit einer guten.
 
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