Bergstraße

Rassismusdebatte

Mesut Özil ist einfach ein schlechter Verlierer

Archivartikel

Leserforum zu „Deutschland zerfetzt den ungehorsamen Migranten“ (25. Juli).

Der Gastbeitrag der Autorin Jagoda Marinic hat mich einigermaßen erschüttert. Sie geht – ebenso wie Mesut Özil – sehr leichtfertig mit dem Vorwurf des Rassismus um. Dieser Begriff führt zum Rufmord und ist ehrabschneidend; die Beschuldigten haben kaum eine Möglichkeit, um sich dagegen zu wehren. Dieser Vorwurf wird einfach so in den Raum gestellt.

Ich habe die Spiele in Russland aufmerksam verfolgt und konnte feststellen, dass die deutsche Mannschaft nicht gut gespielt hat und verdient ausgeschieden ist. Und einer der schwachen Spieler war, das konnte ich selbst feststellen, Mesut Özil. In meinen Augen ist der junge Mann einfach ein schlechter Verlierer, der jetzt frustriert ist und mit der Rassismus-Keule um sich schlägt. Er kann das ja, er ist ja kein autochthoner, und er kann sich der Unterstützung durch „seinen“ Präsidenten Erdogan sicher sein.

Und Gast-Autorin Jagoda Marinic schwingt, wenn ich die Bemerkungen zu ihrem Lebenslauf und ihrer schriftstellerischen Tätigkeit lese, wohl schon länger diese Keule.

Ich habe übrigens ein ausführliches Interview, welches Oliver Bierhoff im Fernsehen gegeben hat, mit Aufmerksamkeit verfolgt. Von irgendwelchen Rassismusanklängen habe ich darin nichts bemerkt.

Dieter Thelen

Modautal

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