Bergstraße

Viernheim Todesursache des Babys weiter unklar

Mutter äußert sich nicht

Viernheim.Mit Auswertungen von E-Mails und Informationen aus dem Umfeld der 31-jährigen Mutter hoffen Polizei und Staatsanwaltschaft, den Tod eines Säuglings klären zu können. Dessen Skelett hatte ein Pilzsammler im vergangenen September in einem Waldstück bei Viernheim gefunden.

Die 31-Jährige sitzt derzeit eine Ersatzfreiheitsstrafe ab, weil sie eine Geldstrafe nicht bezahlt habe, sagte der Darmstädter Oberstaatsanwalt Robert Hartmann. Nun sitzt sie wegen Totschlags in Untersuchungshaft. Sie habe sich noch nicht zu dem Fall geäußert, so Hartmann. Der kleine Michael sei am 22. März 2017 zur Welt gekommen und habe mindestens drei Wochen gelebt.

Keine Bruchverletzungen

Dies hatten Untersuchungen der Gerichtsmediziner ergeben. Was zwischen Geburt und Tod geschah, muss jetzt ermittelt werden. Die Todesursache sei ebenso unklar wie die Frage, ob das Kind in der Wickeltasche starb oder erst nach seinem Tod zum Fundort gebracht wurde. „Es gibt keine Bruchverletzungen“, sagte Hartmann. bjz/dpa/ü

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