Bergstraße

Nächste Niederlage und Ärger über den Schiedsrichter

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Darmstadt.Der SV Darmstadt 98 muss sich in der 2. Fußball-Bundesliga auf Abstiegskampf einstellen. Nach dem unglücklichen 1:2 (0:0) in Unterzahl gegen den Hamburger SV standen die Lilien am Samstag mal wieder mit leeren Händen da. Trainer Markus Anfang wollte die vierte Niederlage in den vergangenen fünf Spielen nicht dramatisieren und arbeitete sich erst einmal am Schiedsrichter ab. "Wir müssen genauso weitermachen und dürfen nicht von unserem Weg abkommen", mahnte Routinier Tobias Kempe.

Bereits am Dienstag (18.30 Uhr/Sky) geht es für die Darmstädter beim Spitzenteam der SpVgg Greuther Fürth weiter, ehe am Samstag (13.00 Uhr/Sky) Abstiegskandidat Würzburger Kickers ans Böllenfalltor kommt. Anfang verwies auf die Güteklasse der vergangenen beiden Gegner Düsseldorf (2:3) und HSV. "Düsseldorf ist Bundesliga-Absteiger und Hamburg wird aufsteigen, davon gehe ich aus. Und gegen Düsseldorf hätten wir gewinnen und gegen Hamburg mindestens einen Punkt holen müssen", sagte der 46-Jährige.

Anfangs Kritik entzündete sich diesmal an Schiedsrichter Nicolas Winter. Der hatte nicht eingegriffen, als der HSV in der 87. Minute einen Freistoß deutlich nach vorne verlegte und die Situation in der Konsequenz zum Siegtreffer durch Simon Terodde führte. "Es macht einen Unterschied, ob er in der gegnerischen oder in deiner Hälfte ausgeführt wird", sagte der Lilien-Coach.

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