Bergstraße

Neue Technik für alte Halle

578 650 Euro gibt das Land für die Sanierung der Sporthalle in Weiher

Die Gemeinde Mörlenbach investiert mit Hilfe des Landes Hessen in die energetische Sanierung der Sport- und Kulturhalle im Ortsteil Weiher. Gleiches geschieht auch mit dem Dach des Rathauses. „Die Sport- und Kulturhalle bekommt neue Fenster, eine neue Heizung sowie eine Lüftung mit Wärmerückgewinnung. Zudem wird die Halle komplett gedämmt. Lebendige Ortsteile sind wichtig für eine lebens- und liebenswerte Gemeinde. Die Sport-und Kulturhalle Weiher, die von zentraler Bedeutung für das öffentliche Leben in Weiher ist, wird auf den aktuellen energetischen Standard gebracht und damit zukunftsfähig gemacht“, so Staatssekretär Thomas Metz im Rathaus Mörlenbach. Gerade energetische Sanierungen mit dem Effekt eines niedrigeren Energieverbrauchs sind nach seiner Überzeugung ökologisch als auch ökonomisch sinnvolle Maßnahmen. Mit diesen Worten überbrachte er Bürgermeister Jens Helmstädter zwei Förderzusagen im Rahmen des Hessischen Kommunalinvestitionsprogramms. „Die Sanierung der Sport- und Kulturhalle im Ortsteil Weiher ist schon seit Jahren dringend notwendig. Die Gelder ermöglichen uns, diese wichtige Maßnahme durchzuführen. Hierfür sind wir sehr dankbar“, sagte Bürgermeister Jens Helmstädter.

Spielräume für Kommunen

Unter Einbeziehung von Kofinanzierungsmitteln erhält die Gemeinde insgesamt 733 546 Euro für die beiden genannten Maßnahmen, davon alleine 578 650 Euro für die Sport- und Kulturhalle in Weiher. Zuvor hatte die Gemeinde bereits Förderzusagen für verkehrliche Baumaßnahmen erhalten. Insgesamt stehen der Gemeinde Mörlenbach aus Bundes- und Landesmitteln 998 828 Euro zur Stärkung ihrer Infrastruktur zur Verfügung, resümierte Staatssekretär Metz die positiven Effekte des Hessischen Kommunalinvestitionsprogramms auf Mörlenbach.

Das Hessische Kommunalinvestitionsprogramm ermöglicht den Kommunen Investitionen in Höhe von einer Milliarde Euro. Es vereint Zahlungen des Landes, des Bundes und einen eigenen Anteil der Kommunen. Das Land stellt hierfür über ein Darlehensprogramm der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) Geld bereit.

Die Kommunen können entscheiden, was sie benötigen und durch das Programm finanzieren wollen. Möglich etwa sind Investitionen in den Bau bezahlbarer Wohnungen, beispielsweise für Studenten, kinderreiche Familien und Flüchtlinge. Unterstützt werden auch der Ausbau der Ganztagsbetreuung an Schulen, die weitere Modernisierung von Krankenhäusern, die Sanierung von Straßen- und Gehwegen und der Bau von Radwegen, Investitionen in schnelleres Internet oder die Elektromobilität. red

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