Bergstraße

Unterwegs Tagesausflug der Kreisgruppe führte per Bus an den Main

Schlesier von der Bergstraße zu Besuch in Würzburg

Archivartikel

Bergstraße.Die Kreisgruppe Bergstraße in der Landsmannschaft der Schlesier unternahm kürzlich eine Busfahrt nach Würzburg.

Hatten die Ausflügler von der Bergstraße im vergangenen Jahr die Gewaltigkeit und Strenge der romanischen Baukunst im Kloster Laach in der Eifel beeindruckt, so konnten sie diesmal in Würzburg die Leichtigkeit und Farbenpracht des Barock und des Rokoko auf sich wirken lassen.

Nach der Begrüßung durch Winfried Labatzke gab Ingrid Berger einen kurzen Einblick in die Geschichte der Stadt Würzburg. Dabei blieben auch große Künstler wie Walter von der Vogelweide (1230) oder Tilmann Riemenschneider (1460 bis 1531) nicht unerwähnt, die den Namen der Stadt in aller Welt bekannt gemacht haben. Im Jahr 1719 beauftragten die Fürstbischöfe der Schönborns den aus Eger in Böhmen stammenden Balthasar Neumann mit dem Bau einer neuen Residenz, der daraufhin ein Meisterwerk des Barock schuf. Bei der Bombardierung Würzburgs am 16. März 1945 wurden große Teile der Stadt und auch der Residenz zerstört. Der Jahrzehnte währende Wiederaufbau führte 1981 zur Anerkennung als Weltkulturerbe durch die Unesco.

Nach der Besichtigung der Residenz und der Hofkirche fuhren die Bergsträßer Schlesier mit dem Schiff mainabwärts bis zum Schloss Veitshöchheim, ebenfalls ein Werk von Balthasar Neumann. Das Schloss liegt dort inmitten eines der bedeutendsten Rokokogärten Deutschlands. red

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