Bergstraße

Verkehr Teilstück bei Wixhausen eröffnet

Schnellweg für Radfahrer wächst

Archivartikel

Südhessen.Nach einem Jahr ist der nächste Bauabschnitt der Radschnellverbindung zwischen Darmstadt und Frankfurt in Darmstadt-Wixhausen eröffnet worden.

Mit der neu fertig gestellten, kreuzungsfreien und 700 Meter langen Teilstrecke zwischen dem Ortsrand und dem S-Bahn-Halt Darmstadt-Wixhausen sind nun 3,7 Kilometer der Radschnellverbindung für die Radfahrer freigegeben.

Der nächste Schritt

„Ich freue mich, dass wir in Hessen den nächsten Schritt bei der Weiterentwicklung der Radschnellverbindungen gehen können“, sagte Verkehrsstaatssekretär Jens Deutschendorf bei der gemeinsamen Eröffnung mit Jochen Partsch, Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt, und Manfred Ockel, Bürgermeister der Stadt Kelsterbach und Geschäftsführer Regionalpark Südwest gGmbH. Deutschendorf bedankte sich bei Ockel für dessen Engagement und unterstrich die Vorbildfunktion für ähnliche Projekte in Hessen.

„Mit diesem Abschnitt machen wir jetzt die Verbindung zwischen den S-Bahn-Halten Erzhausen und Darmstadt-Wixhausen komplett“, erklärte Ockel. „Besonders freut es mich, dass wir von der ursprünglich geplanten Linienführung abweichen konnten und die Strecke direkter und mit weniger Kontakten zum Straßenverkehr führen konnten. Damit verkürzte sich die Strecke um rund 100 Meter.“

Näher an Frankfurt

„Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass die heutige Inbetriebnahme Darmstadt mit dem Rad näher an Frankfurt bringt“, betonte Partsch. „Die Radschnellverbindung ist dabei einerseits eine wichtige regionale Verbindung, andererseits verbindet sie zukünftig die Ortsteile mit der Kernstadt.“

Nach Abschluss der gesamten Baumaßnahme wird die Strecke auf 35 Kilometern von Darmstadt über Erzhausen, Egelsbach, Langen, Dreieich, Neu-Isenburg bis nach Frankfurt führen. Die Fertigstellung ist für 2022/2023 geplant. Eine Weiterführung in den Kreis Bergstraße ist angedacht.

„Geld ist gut angelegt“

Bis jetzt hat das Land Planung und Bau der Radschnellverbindung Frankfurt – Darmstadt im Umfang von rund 5,75 Millionen Euro gefördert. „Das Geld ist gut angelegt“, betonte Deutschendorf. „Wir schaffen damit die notwendige Infrastruktur für die Verkehrswende in Hessen. Radschnellverbindungen sind ein wichtiger Teil eines attraktiven Radnetzes.“ dpa

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