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„Stativ, Tele und lange Belichtung“

Archivartikel

Dietmar Funck, BA-Fotoredakteur, gibt Tipps für Fotos von der Mondfinsternis

Herr Funck, als BA-Fotoredakteur können Sie unseren Lesern natürlich gute Tipps geben, wie heute Abend ihre Aufnahmen von der längsten totalen Mondfinsternis gelingen, die es in diesem Jahrhundert in Deutschland zu sehen gibt.

Dietmar Funck: Ja, natürlich! Wissen sollte man, dass der Vollmond erst nach Beginn der Mondfinsternis aufgeht – in unserer Region so gegen 21 Uhr. Der Höhepunkt der Mondfinsternis wird um 22.22 Uhr erreicht. Sowohl Mars als auch Mond stehen dann noch tief über dem Horizont. Am Ende – gegen 23.15 Uhr – stehen sie deutlich höher.

Und wir können die Mondfinsternis gut beobachten?

Funck: Die Chancen auf einen wolkenlosen Himmel stehen gut. Außerdem dauert die Mondfinsternis ja außergewöhnlich lange, nämlich eine Stunde und 43 Minuten.

Worauf muss man beim Fotografieren achten?

Funck: Zuerst einmal braucht man ein Stativ, denn für die erforderliche lange Belichtungszeit kann man keine Kamera ruhig genug halten. Und dann empfiehlt sich natürlich für eine gute Aufnahme unbedingt der Einsatz eines Teleobjektivs. seg/BILD: Holdefehr

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