Bergstraße

Kreisseniorenbeirat Checkliste für ältere Menschen

Sturzprävention ist kein Zeichen von Schwäche

Bergstraße.Niemand legt es einem Formel-1-Fahrer als Schwäche aus, wenn sein Auto so geschützt ist, dass auch bei schwersten Kollisionen Verletzungen und damit verbundene Folgen weitgehend vermieden werden.

Bei Menschen in höherem Lebensalter herrscht dagegen oft die Ansicht, präventive Maßnahmen zur Vermeidung von Stürzen seien ein Zeichen von Schwäche. „Anders ist es kaum erklärbar,“, so Nikolaus Teves, Vorsitzender des Kreisseniorenbeirats (KSB), „dass viele Menschen auf Handläufe an steilen Treppen, rutschfeste Bodenbeläge, die Nutzung eines Gehstocks oder Rollators oder gute Beleuchtung verzichten.“ Fehlende Haltegriffe im Bad, die Nutzung wackliger Leitern, das Steigen auf Stühle, um Gardinen aufzuhängen, und hochstehende Teppichkanten sind für Teves kein Nachweis besonderer Tüchtigkeit und Kraft, sondern eher der Anfang vom Ende der Selbstständigkeit nach einem Sturz.

Mit einer Checkliste kann jeder selbst prüfen, welche Möglichkeiten zur Vermeidung von Stürzen und Sturzfolgen infrage kommen. red

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