Bergstraße

Von Hausbesuchen an Halloween wird abgeraten

Archivartikel

Südhessen.In der Rhein-Main-Region gilt die Empfehlung, die Halloween-Aktivitäten in diesem Jahr auf ein vernünftiges Maß zu reduzieren. Der Landkreis Darmstadt-Dieburg wird Halloween nicht formal-rechtlich regulieren, rät aber angesichts der aktuellen Infektionszahlen davon ab, sich Süßigkeiten an den Haustüren der Nachbarschaft zu ergruseln.
„Leider ist es derzeit so, dass es infektiologisch total kontraproduktiv ist, von Tür zu Tür zu ziehen“, sagt der Darmstadt-Dieburger Landrat Klaus Peter Schellhaas im Hinblick auf steigende Infektionszahlen. Wer trotzdem an der Haustür Süßes einfordert, sollte dies unbedingt kontaktlos tun. Beachtet werden muss, dass sich im öffentlichen Raum derzeit gemeinsam nur noch fünf  Personen aus unterschiedlichen Haushalten oder die Angehörigen aus zwei Haushalten aufhalten und bewegen dürfen. Ab Montag, 2. November, wird es weitere Einschränkungen geben. Außerdem gilt: Auch bei Kostümen mit Gesichtsmasken handelt es sich wegen vorhandener Atemlöcher, durch die die Aerosole ungefiltert durchgehen können, in aller Regel nicht um einen Mund-Nase-Schutz.

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