Bergstraße

Öko-Landbau in Indien

Vortrag: „Wo der (Bio-)Pfeffer wächst“

Archivartikel

Bergstraße.Die Karl-Kübel-Stiftung lädt zu einem Vortrag über Öko-Landbau in Indien ein. Viele Kleinbauern in Asien können nicht von ihren Einnahmen leben. Bei den Mitgliedern der indischen Kleinbauernorganisation Peermade Development Society (PDS) sieht das anders aus: Die Umstellung der Tee- und Gewürzproduktion auf ökologischen Anbau garantiert ihnen existenzsichernde Einkommen. Wie die Umstellung gelingen kann und welche Herausforderungen es gibt, darum geht es in dem Vortrag „Wo der (Bio-)Pfeffer wächst“ am Donnerstag, 14. November, 19 Uhr, in Bensheim in der evangelischen Stephanusgemeinde (Eifelstraße 37).

Existenzsicherung

Die Stiftung unterstützt PDS seit vielen Jahren bei der Entwicklung des ländlichen Raums im südindischen Bundesstaat Kerala. Referent ist Hubby Matthew, Geschäftsführer der PDS. Er gibt in seinem Vortrag einen Einblick in seine Arbeit. Die Nichtregierungsorganisation PDS unterstützt rund 5000 Haushalte in Kerala bei der Umstellung auf Öko-Landbau mit Schulungen, Vernetzungsangeboten und einer ersten Anschubfinanzierung. Der Zusammenschluss der Kleinbauern in einer Kooperative gibt ihnen mehr Sicherheit: Sie können sich darauf verlassen, dass ihre Ernte zu einem garantierten Preis abgenommen wird. Ihre Gewürze wie Pfeffer, Muskat und Kurkuma sind weltweit und damit auch hier in Deutschland in Bio-Märkten zu finden. Durch den Verzicht auf die Verwendung von Pestiziden verbessert sich auch der Gesundheitszustand der Kleinbauernfamilien und die natürlichen Ressourcen werden geschont.

Referent Mathew hält seinen Vortrag in Englisch. Eine Einführung auf Deutsch wird Ralf Tepel, Vorstand der Karl-Kübel-Stiftung, geben. Im Anschluss an den Vortrag ist Gelegenheit zur Diskussion. red

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