Bergstraße

Wettstreit der hellen Köpfe

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39 Projekte stellen junge Forscher jetzt beim Landesentscheid vor

Deutschlands bekanntester wissenschaftlicher Nachwuchswettbewerb „Jugend forscht“ geht unter dem Motto „Spring!“ in die nächste Runde: Bei Merck in Darmstadt wetteifern am Montag und Dienstag (9. und 10.) die Sieger der sieben hessischen Regionalwettbewerbe um den Einzug in das Bundesfinale. 76 junge Forscherinnen und Forscher im Alter zwischen 14 und 21 Jahren stellen 39 zukunftsweisende Projekte vor.

33 Mädchen und 43 Jungen

Die 33 Mädchen und 43 Jungen – 2017 waren es noch 30 Mädchen und 52 Jungen – präsentieren ihre Projekte zunächst einer Fachjury. Am Dienstag ist von 13.30 bis 15.15 Uhr dann auch die Öffentlichkeit eingeladen: In der Merck-Sporthalle (Frankfurter Straße 250) zeigen die Nachwuchsforscher ihre innovativen Projekte in den sieben im Wettbewerb vertretenen Bereichen der Naturwissenschaften, Technik und Mathematik. Anschließend werden bei einer Feierstunde, moderiert von TV-Wissenschaftler und Kabarettist Vince Ebert, die Sieger gekürt.

Walter Galinat, Mitglied der Merck-Geschäftsleitung, überreicht Auszeichnungen: Geld- und Sachpreise im Wert von rund 9000 Euro sowie attraktive Praktika in Unternehmen und wissenschaftlichen Instituten. Merck stiftet traditionell die Preise für die „Beste interdisziplinäre Arbeit“ und für „Energieeffizienz“. Die Sieger der Fachbereiche dürfen ihre Projekte beim Bundeswettbewerb Ende Mai präsentieren – ebenfalls bei Merck in Darmstadt.

Neugier steht am Anfang

„Neugier steht am Anfang bahnbrechender Entdeckungen. Sie ist ein Teil unserer DNA und treibt uns an, die Materialien und Technologien der Zukunft zu entwickeln. Aus diesem Grund fördern wir Neugier und Forscherdrang, und das bereits in der Schule“, erklärt Walter Galinat. Bereits seit mehr als 35 Jahren ist Merck Patenunternehmen von Jugend forscht und regelmäßig Gastgeber des Landeswettbewerbs in Hessen. In diesem Jahr feiert das Wissenschafts- und Technologieunternehmen sein 350-jähriges Bestehen und richtet neben dem Landesentscheid auch den Bundeswettbewerb aus – nach 1989 und 2002 bereits zum dritten Mal.

In sieben Fachgebieten

Die Schüler, Auszubildenden und Studenten (bis 21 Jahre) treten in Darmstadt in sieben Fachgebieten an. Mit neun qualifizierten Arbeiten ist das Fachgebiet Biologie besonders stark vertreten. In jeweils sieben Projekten haben sich die Jungforscher mit Technik und Lösungen für die Arbeitswelt auseinandergesetzt. Aus dem Bereich Chemie stammen fünf, aus Mathematik/Informatik sowie der Physik jeweils vier und aus den Geo- und Raumwissenschaften drei Arbeiten.

Insgesamt haben sich 583 hessische Jungforscher für den Wettbewerb angemeldet. „In der 53. Wettbewerbsrunde konnte der Trend der hohen Anmeldezahlen aus dem Vorjahr fortgesetzt werden“, freut sich der Wettbewerbsleiter für Hessen, Oliver Karplak. „Jugend forscht in Hessen ist für Jungforscherinnen und Jungforscher weiterhin faszinierend.“ red

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