Bergstraße

Zoll als Drogenjäger

Archivartikel

324 Kilogramm Khat stellte der Frankfurter Zoll ist Postpaketen sicher

Frankfurter Zollbeamte kontrollierten kürzlich zahlreiche Postsendungen aus Ostafrika. In insgesamt 30 Paketen stellten sie Kunststoff- und Aluminiumbeutel fest, die getrocknetes und zerkleinertes Pflanzenmaterial mit braunen und grünen Stängelteilen sowie Blättern, enthielten. Empfänger der Sendungen waren meist Privatpersonen in der Europäischen Union – unter anderem in Deutschland. Eine genauere Überprüfung des Pflanzenmaterials ergab, dass es sich um Khat handelte. Insgesamt ergab sich eine Menge von 324 Kilogramm.

„Khat ist eine Alltagsdroge, die in bestimmten Ländern Afrikas konsumiert wird. Sie wird in der Mundhöhle belassen und über mehrere Stunden hinweg gekaut. Sie soll zum Beispiel den Hunger dämpfen und Müdigkeit unterdrücken. Eine Nebenwirkung sind beispielsweise Magenkrämpfe“ so Isabell Gillmann, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt. Da der Hauptwirkstoff Cathinon dem Betäubungsmittelgesetz unterliegt, wurde das Rauschgift sichergestellt. red

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