Bergstraße

Pandemie Weiterhin 339 Infektionen insgesamt im Kreis Bergstraße / 296 Genesene

Zwei Tage in Folge ohne neue Corona-Fälle

Bergstraße.Im Kreis Bergstraße gab es heute – wie schon am Dienstag – keine neuen nachgewiesenen Corona-Infektionsfälle. Insgesamt sind damit weiterhin 339 Infektionsfälle bekannt, wie das Landratsamt am Abend meldete. 296 Personen seien mittlerweile genesen. Drei Patienten liegen in Krankenhäusern. Unter anderem in Einhausen, Lautertal, Lindenfels und Zwingenberg sind zurzeit keine Infizierten mehr gemeldet. 

Die Zahl der Ansteckungen mit dem Coronavirus in Hessen ist auf 9483 gestiegen. Dies seien 115 Fälle mehr als am Vortag, wie das Sozialministerium mitteilte (Stand 14 Uhr). Vier weitere Menschen starben an den Folgen. Mittlerweile werden 446 Todesfälle in Hessen mit Covid-19 in Verbindung gebracht. In der Statistik des Ministeriums werden nur Angaben erfasst, die von den Kommunen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in eine elektronische Datenbank eingepflegt wurden.

Bei den regionalen Fallzahlen sind die Städte und Gemeinden weiterhin ein gutes Stück von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Die höchsten Werte liegen der Statistik des Ministeriums zufolge bei 17 in Frankfurt und 13 in Wiesbaden. Ob die 65 Corona-Fälle in einer Frankfurter Flüchtlingsunterkunft hier bereits eingerechnet sind, ist allerdings unklar. In den Kreisen Lahn-Dill, Vogelsberg und Marburg-Biedenkopf liegt der Wert weiter bei null, im Kreis Bergstraße bei 3,3. 

Bundesweit sind bis zum Nachmittag über 176.300 Infektionen registriert worden (Vortag Stand 16.15 Uhr: mehr als 175.500 Infektionen). Mindestens 8105 Infizierte sind den Angaben zufolge bundesweit gestorben (Vortag: 8036). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag bei 0,86 (Datenstand 19. Mai, 0 Uhr). Das bedeutet, dass jeder Infizierte im Mittel etwas weniger als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Seit Donnerstag gibt das RKI zudem ein sogenanntes 7-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert bei 0,81. Er zeigt das Infektionsgeschehen vor acht bis 16 Tagen.

Nach Angaben des RKI haben rund 156.900 Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten aber auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle. dpa/tm

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