Einhausen

Stadtumbau Am Donnerstag (16.) lädt die Verwaltung zur Einhäuser Projektwerkstatt ein / Jeder Interessierte ist im Bürgerhaus willkommen

Großer Schritt im Planungsprozess

Einhausen.Die Gemeinde Einhausen lädt interessierte Bürger für den kommenden Donnerstag (16.) zu einer Projektwerkstatt ein. Sie beginnt um 19 Uhr im Bürgerhaus in der Friedensstraße. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Programms Stadtumbau Einhausen statt. „An der Weschnitz – Leben am grün-blauen Band“ lautet das Motto für Einhausen.

Auf dem Weg von der Idee zum Konzept wurden bereits Mitte Juni in einer Sitzung der neu gegründeten Lokalen Partnerschaft (LoPa) gemeinsam mit den Akteuren vor Ort die großen übergeordneten Handlungsziele erarbeitet, heißt es aus dem Rathaus zur Erinnerung. Zum Beispiel wurde der Erhalt und Ausbau des naturnahen Wohnumfeldes thematisiert und damit der Vorrang von Grün statt Beton im öffentlichen Raum erarbeitet.

Ideen sollen konkret werden

Die Lokale Partnerschaft setzt sich aus Vertretern der politischen Fraktionen in Einhausen, der Verwaltung und aus Akteuren der örtlichen Verbände und Vereine mit rund 20 Mitgliedern zusammen. Das Gremium wird den gesamten Stadtumbauprozess in den nächsten Jahren begleiten.

Bürgermeister Helmut Glanzner freut sich mit der Leitbild- und Projektwerkstatt auf einen kreativen Austausch mit allen Bürgern der Gemeinde zur Gestaltung ihrer Ortsmitte. „An diesem Abend werden wir einen großen Schritt im Planungsprozess gehen. Auf Grundlage unseres, mit der Lokalen Partnerschaft erarbeiteten Leitbildes und den weiteren Ideen aus der Bürgerschaft, wollen wir konkrete Vorschläge für Maßnahmen und Projekte im Stadtumbaugebiet vorstellen“, kündigt Glanzner an.

Die präsentierten Ideen stehen an diesem Abend zur Diskussion und können von den Teilnehmern ergänzt und priorisiert werden. Außerdem können weitere Maßnahmen und Projekte im Stadtumbaugebiet eingebracht werden.

Die Ergebnisse des Donnerstagabends fließen – nach einer fachlichen Bewertung – in das „Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept“ (ISEK) ein, das Ziele und Rahmenbedingungen für den Umbauprozess in Einhausen festlegt, sowie konkrete Maßnahmen und Projekte auflistet.

Bis Ende Oktober soll ISEK im Entwurf fertig sein und beim hessischen Umweltministerium eingereicht werden. Bürgermeister Glanzner hofft auf eine rege Teilnahme und viele Vorschläge aus der Bürgerschaft. Das städtebauliche Entwicklungskonzept soll den Handlungsrahmen für die Entwicklung der Weschnitzgemeinde in den kommenden zehn Jahren beinhalten. red

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