Einhausen

Bürgernetzwerk Zahlreiche Anregungen diskutiert / Von Einzelhandel bis Gastronomie

Kurze Wege an die Weschnitz

Archivartikel

Einhausen.Die Ortsmitte soll Begegnungsstätte sein. Natürlich keine, in der man lediglich in Autos aneinander vorbeibraust. Dass Einhausen Potenzial zur Entwicklung hat, wurde beim Ortsrundgang am Samstag deutlich, als Bürgermeister Glanzner die Gruppe in den Bereich zwischen Mathilden-, Wald- und Ludwigstraße führte. Ein "neuralgischer Punkt", wie er erklärte.

Das Einhäuser Zentrum soll für Fußgänger und Radler sicherer und weitgehend niveaugleich gestaltet werden. Wunsch ist es, auf kurzen Wegen in die Nähe der Weschnitz zu gelangen und dort in neuen Grünbereichen entspannte Aufenthalte genießen zu können. Im Gespräch ist eine neue barrierefreie Verbindung unter anderem auch vom Caritaszentrum St. Vinzenz aus. Über die Hessische Landgesellschaft hat sich die Gemeinde ein Grundstück an der Weschnitz gesichert, auf dem zum Beispiel auch ein Boule-Platz angelegt werden könnte.

Attraktive Außengastronomie liegt Bürgern ebenfalls am Herzen. Im Bereich zwischen Rathaus, Jugendtreff, Hallenbad, Bücherei und Arztpraxis könnte zum Beispiel ein weiteres Angebot die Aufenthaltsdauer im Herzen der Gemeinde verlängern, wenn Freiräume geschaffen werden. Das Verkehrsaufkommen an dem Knotenpunkt hat sich in der Vergangenheit etwas reduziert, referierte Glanzner das Ergebnis der jüngsten Verkehrszählung.

An der Baustelle für die neue Mehrzweckhalle im Ortskern wurde am Samstag natürlich auch Halt gemacht. "Eine Riesenbereicherung für alle" erwartet Glanzner von dem Neubau, der im März starten und zur Kerwe 2019 eingeweiht werden soll.

"Braucht Einhausen dann noch ein Bürgerhaus?" wurde beim Ortsrundgang gefragt. Sofortiger Protest aus der Gruppe war die Antwort. Derzeit sei das Bürgerhaus ausgelastet, erinnerte der Bürgermeister unter anderem an die politischen Sitzungen dort sowie an Ausstellungen und die Sportanlage des Schützenvereins. Im Rahmen der Neugestaltungen müsse aber auch das Bürgerhaus angegangen werden. Auch über die Zukunft des Einzelhandels wurde diskutiert. Christiane Rau berichtete, wie ihr Familienbetrieb erfolgreich in einer Nische ist. Das Schulranzen-Sortiment ziehe Kunden von Darmstadt bis Heidelberg nach Einhausen. sch

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