Einhausen

Auf Stimmenfang Viele freuen sich, dass die hallenlose Zeit in Einhausen jetzt beendet ist

Vereinsvertreter atmen auf

Archivartikel

Einhausen.Offizielle Zeremonien gehören einfach dazu, wenn eine Sporthalle nach einer 3,1-Millionen-Euro-Sanierung wieder eröffnet wird. So segnete der Lorscher Diakon Andreas Berg die modernisierte Halle in Vertretung des verhinderten Einhäuser Pfarrers Klaus Rein mit Weihwasser. Die verantwortlichen Planer überreichten Bürgermeister Helmut Glanzner symbolisch den Schlüssel - gebacken als riesiger Hefezopf. Dann konnten die Sportler ihre neue Wirkungsstätte erstmals in Beschlag nehmen. Der BA hat einige Stimmen gesammelt:

Bernhard Glanzner, Vorsitzender des BSC: "Die Halle ist jetzt sicherlich die Schönste im Kreis Bergstraße. Für uns Tischtennisspieler ist natürlich die Beleuchtung super. Auch die klimatischen Verhältnisse sind gut. Durch die Deckenstrahler-Heizung gibt es keine Luftverwirbelungen, was fürs Tischtennis optimal ist. Die Umbauphase war für uns schon schwierig. Im Sommer hatten wir kein offizielles Training und die Heimspiele bei der im September gestarteten Verbandsrunde durften wir dankenswerterweise bei den Gegnern oder in den Hallen der Lorscher Tischtennisvereine austragen. Jetzt freuen wir uns auf das erste Training und das erste Heimspiel unserer dritten Mannschaft am Mittwoch."

Sören Herrmann, einer der beiden Handball-Abteilungsleiter beim Turnverein: "Die Halle ist super geworden - wir sind sehr zufrieden. Der Boden fühlt sich gut an, die hochziehbaren Tore sind klasse. Wir werden hier sicherlich gut zurechtkommen. Ein Highlight ist natürlich der Beamer. Wir haben uns gleich einen Laptop besorgt und werden die Sponsorenwerbung bei unseren Spielen an die Wand projizieren. Im Sommer sind wir mit dem Training in unsere kleinere, vereinseigene Halle ausgewichen. Dort ist aber kein richtiges Testspiel möglich. Daher sind wir natürlich froh, dass uns jetzt wieder die große Halle zur Verfügung steht."

Philipp Bohrer (Bild), Zweiter Vorsitzender des Turnvereins und ehemaliger Bürgermeister: "Die Halle ist sehr schön geworden - die Sanierung war ja auch dringend notwendig. Erste Planungen haben ja noch zu meiner Zeit als Bürgermeister mit der energetischen Untersuchung begonnen. Vonseiten des Turnvereins wird die Halle am stärksten von den Handballern genutzt, aber auch Gymnastik- und Turngruppen trainieren hier."

Hans Forell vom Radfahrerverein: "Wir freuen uns, dass am Mittwoch wieder unser Trainingsbetrieb starten kann. Vor der Pause hatten zehn Einradfahrer und sechs Kunstradfahrer regelmäßig die Halle genutzt. Mal sehen, wie viele jetzt noch kommen. Für unsere heutige Vorführung mussten daher zwei Jugendliche aus Mörfelden aushelfen, darunter mein Enkel."

Reimund Strauch, Vorsitzender der Sportgemeinde: "Von unserem Verein trainieren die Kinder und Jugendlichen sowie die AH-Spieler im Winter in der Halle. Von der Pause im Sommer waren wir Fußballer nicht betroffen. Das neue Foyer bietet uns jetzt die Möglichkeit, eventuell auch mal ein größeres Aktiven-Hallenturnier zu veranstalten - vor der Sanierung scheiterte das an den mangelnden Gegebenheiten für eine Bewirtung. kel/Bild: Funck

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