Einhausen

Wiese wird zu Wohnbau-Grundstück

Mit dem Baugebiet „Südliche Brunnengewann“ wird ein bislang als Wiesenfläche genutztes 577 Quadratmeter großes Areal im Südwesten der Gemeinde zu einem nur ein einziges Grundstück umfassenden Mini-Wohngebiet. Das direkt am Ortsrand gelegene Areal wird nicht nach den sonst üblichen Kriterien vergeben, sondern geht an einen bereits feststehenden in Einhausen ansässigen Interessenten. Er hat das Projekt in Eigeninitiative angestoßen und beim Kreisbauamt prüfen lassen. Der Landwirt, dem das Areal bislang gehört, will das Grundstück nach Angaben von Bürgermeister Helmut Glanzner ausschließlich an den einen Interessenten veräußern. Da die Fläche aktuell im Außenbereich liegt, könne die Kommune kein Vorkaufsrecht geltend machen. Um auf dem Areal ein Haus errichten zu dürfen, muss zum einen – wie jetzt eingeleitet – Baurecht geschaffen werden, zum anderem muss der künftige Häuslerbauer das Grundstück zunächst zum Preis von 75 Euro pro Quadratmeter an die Gemeinde weiterverkaufen und das erschlossene Bauland im Anschluss für 330 Euro zurückerwerben. Dabei handelt es sich um die gleichen Richtlinien, wie sie auch für das künftige Neubaugebiet Im Knippel gelten. Da das Areal an der Straße Brunnengewann bis auf ein kurzes Stück Gehweg bereits erschlossen ist, kann die Gemeinde einen Großteil des Erlöses des An- und Verkauf-Geschäftes (rund 147 000 Euro) als Plus im Haushalt verbuchen. kel

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