Heppenheim

Junge Union Heppenheim Die Nachwuchspolitiker haben die Kinder- und Jugendarbeit in der Kreisstadt unter die Lupe genommen

Die „Oase“ wird gut angenommen

Archivartikel

Heppenheim.Vertreter der Jungen Union Heppenheim haben das Jugendzentrum „Oase“ besucht und sich dabei über die städtische Einrichtung informiert. „Das Zentrum wurde in den letzten Monaten von der Jugendförderung liebevoll neu gestaltet und erfährt inzwischen wieder regen Zulauf“, so die JU.

Rund 20 Kinder und Jugendliche suchen demnach regelmäßig die „Oase“ auf. Neben Computern und Spielekonsolen gibt es dort einen Tischkicker, eine Billard- sowie eine Tischtennisplatte, außerdem stehen ein Musikraum mit verschiedenen Instrumenten und eine Außenanlage mit Boulderwand, Skateanlage und Grillplatz zur Verfügung.

„Wir wollen eine Art Zuhause schaffen, in dem die Kinder nicht den strikten Vorgaben der Schule oder Eltern unterliegen“, so Betreuer Arik Beer. Ganz ohne Regeln geht es aber natürlich auch in der „Oase“ nicht: Die Computerzeit ist auf eine Stunde begrenzt und auch sonst werden die Jugendlichen immer wieder dazu animiert, ihre Zeit nicht nur vorm Bildschirm zu verbringen, sondern auch die vielfältigen anderen Möglichkeiten zu nutzen.

„Damit die Betreuer nicht den Überblick verlieren, werden in den nächsten Wochen Türen mit Glasausschnitt angeschafft“, informiert die JU. Bei einem Rundgang durch das Gebäude machten sich die Nachwuchspolitiker ein Bild von den Räumlichkeiten. „Erfreulicherweise konnte das Team dabei von einem positiven Umgang der Jugendlichen untereinander berichten“, so die JU.

„Alltagsrassismus ist hier bisher kein Thema. Es herrscht ein respektvoller Umgang unter unseren Besuchern“, so Betreuerin Nadja Dietz. Nach dem gemeinsamen Rundgang gab Edgar Hörner, der die Umgestaltung und konzeptionelle Neuausrichtung der Jugendförderung federführend mitentwickelt hat, weitere Einblicke in die städtischen Planungen im Bereich Jugendarbeit und Jugendförderung.

Kontakt zu Schulen aufgenommen

So erfuhren die Mitglieder der JU, dass der Bekanntheitsgrad der „Oase“ mithilfe einer Werbekampagne gesteigert werden konnte. Um noch mehr Jugendliche zu erreichen, wurde außerdem Kontakt zu den Heppenheimer Schulen aufgenommen. Eine Vermietung der Räumlichkeiten sei nach der Neugestaltung nicht mehr möglich, so Hörner weiter.

Laut Jugendförderung soll es aber regelmäßige Grillpartys im Außenbereich des Zentrums geben, die von Betreuern und Besuchern gemeinsam organisiert werden. Abschließend gab Bürgermeister Rainer Burelbach den Jungpolitikern noch mit auf den Weg, dass sich die Arbeit der Jugendförderung in Heppenheim neben der „Oase“ auch in anderen wichtigen Aspekten zeigt.

So werden die Ferienspiele seit diesem Jahr wieder vollständig von den städtischen Mitarbeitern organisiert – laut Burelbach ein immenser Aufwand, der schnell mal übersehen werde. Insgesamt waren die Mitglieder der Jungen Union Heppenheim laut Mitteilung sehr angetan von der Arbeit der städtischen Jugendförderung und von dem Engagement, das für Jugendliche geleistet werde.

„Man merkt, mit wie viel Motivation hier Jugendarbeit geleistet wird, und es ist schön, zu sehen, dass diese inzwischen auch mehr und mehr angenommen wird. Einen Besuch in der Oase kann man nur empfehlen“, so JU-Vorsitzender Benjamin Leonhardt. zg

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