Heppenheim

Gütetermin Zwei Beschäftigte im Konflikt mit Vitos

Einigung vor dem Arbeitsgericht

Archivartikel

Heppenheim.Vor dem Arbeitsgericht Darmstadt fand am Montag, 3. Februar, der Gütetermin zwischen Vitos Heppenheim und zwei Beschäftigen statt. Gegenstand der Verhandlung war eine Abmahnung, die der Arbeitgeber gegen eine Mitarbeiterin sowie einen Mitarbeiter ausgesprochen hatte.

Der Abmahnung hatte die Teilnahme an einer nicht genehmigten Fortbildung und das damit einhergehende Fernbleiben vom Dienst zugrundegelegen. Infolgedessen hatte Vitos als Arbeitgeber das Entgelt für die nicht geleistete Arbeitszeit einbehalten.

Spannungsgeladen wurde die Situation durch die Tatsache, dass beide Beschäftigte zusätzlich Mitglieder des Betriebsrats sind und unterschiedliche Auffassungen über den Umfang von zu gewährenden Fortbildungsmaßnahmen für Betriebsratsmitglieder vorlagen. Daher hatten die Beschäftigten gegen beide Sachverhalte – die Abmahnung und den Einbehalt des Entgelts – Klage erhoben.

Abmahnung wird im Mai entfernt

In dem Gütetermin haben sich beide Parteien nun im Rahmen eines Vergleichs darauf geeinigt, die Abmahnung bereits Anfang Mai aus der Personalakte zu entfernen. Zudem wurde vereinbart, dass das zunächst einbehaltene Entgelt beiden Beschäftigten hälftig ausgezahlt wird.

Ralf Schulz, Geschäftsführer von Vitos Heppenheim, stellt klar, dass der Vorgang damit für ihn abgeschlossen ist. „Beide Seiten haben sich zu Zugeständnissen bereiterklärt. Aus meiner Sicht ist die Einigung ein erster Schritt für einen Neuanfang und eine darauf aufbauende gute Zusammenarbeit“, heißt es in einer von Vitos verbreiteten Pressemitteilung. zg

Zum Thema
Das Wichtigste von heute
Newsticker Bergstraße
Newsticker überregional
Meistgelesene Artikel
Neueste Artikel