Heppenheim

Seniorenbeirat Nächster Termin ist der 17. August

Erste Sitzung nach der Zwangspause

Archivartikel

Heppenheim.Nach fünf Monaten Zwangspause wegen Corona hat sich der Seniorenbeirat Heppenheim wieder zu einer Arbeitssitzung zusammengefunden. Dabei galt es im Marstall natürlich, die geltenden Hygieneregeln zu beachten, um die Gesundheit der Teilnehmer nicht zu gefährden, wie Vorsitzender Anton Gölz berichtet.

Da einige Mitglieder erkrankt und andere noch im Urlaub waren, war das Gremium bei der ersten Sitzung nach der Zwangspause nicht beschlussfähig. Themen wie der Seniorentag, das Pedelec-Training oder weitere Vorträge sollen Gölz zufolge deshalb nun neu festgelegt werden. „Corona hat vieles durcheinandergebracht. Gelitten haben insbesondere die Senioren in den Heimen und Residenzen“, so Gölz.

Trickbetrug und fehlende Kontakte

Anfragen und Probleme, die den Seniorenbeirat in der Zwischenzeit erreicht haben, beschäftigten sich mit Lärmbelästigung, Wohnungsproblemen, Trickbetrug und der Suche nach sozialen Kontakten. Die Mitglieder begrüßten die Info des Vorsitzenden, dass die Grundrente kommt und die vorgesehene Nachbarschaftshilfe von Stadt und Vereinen nicht in dem Maße angenommen werden musste, wie vorab vermutet.

Das Programm für das laufende Jahr sieht monatlich ein Seniorenangebot vor und soll die Zusammenarbeit mit Vereinen und Verbänden fördern. So ist es dem Beirat wichtig, das Seniorencafé in der Werlestraße als Seniorentreff zu reaktivieren. Auch die vielseitigen Bewegungsangebote der Vereine seien oft nicht ausreichend bekannt. Daneben wurde aber auch festgestellt, dass die zahlreichen bestehenden Angebote nicht in dem Maß wahrgenommen werden, wie immer gefordert wird. Dazu zählen Mittagstische, Seniorentanz, Reha- und Sportangebote.

Geplant: Seminar und Seniorentag

Viel Wert legen die Senioren auf die Nutzung digitaler Medien. Daher sollen in diesem Bereich Anstöße und Seminare gegeben werden, lautet der Plan. Der geplante Seniorentag soll im kommenden Jahr als Infobörse im Bereich des Grabens mit Firmen und Vereine ausgerichtet werden. Reklamiert wurde erneut die nicht ausreichende Zahl an Ruhebänken und weiteren Sitzgelegenheiten in und außerhalb der Stadt.

Anton Gölz zufolge wollen die Senioren ihre Arbeit künftig noch stärker in die Öffentlichkeit bringen. Als städtischer Beirat soll dazu nach Möglichkeit auch eine Mail-Adresse – ähnlich der des Behindertenbeauftragten – eingerichtet werden. Eigenen Angaben zufolge will der Seniorenbeirat weiter Brücken bauen und Probleme lösen helfen, die Heppenheimer Senioren mit der Verwaltung haben. Die nächste öffentliche Sitzung des Beirats findet am 17. August (Montag) im Marstall statt. zg

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