Heppenheim

Katholisches Bildungswerk

Exkursion auf die Mathildenhöhe

Archivartikel

Heppenheim/Bergstraße.Die Darmstädter Mathildenhöhe ist das Zentrum für den Jugendstil in Südhessen. Von 1899 bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges wirkten in Darmstadt namhafte Künstler – unter anderem Joseph Maria Olbrich und Peter Behrens – und setzten wesentliche Impulse zur Entwicklung der modernen Kunst. Heute präsentiert sich die Mathildenhöhe als künstlerisches Ensemble, bestehend aus Künstlerhäusern, Ausstellungsgebäuden, Gartenanlage, dem Hochzeitsturm und vielem mehr.

Diese Vielfalt zu erkunden, die höchste Erhebung Darmstadts näher kennenzulernen und in die Zeit des Jugendstils einzutauchen ist das Ziel einer Exkursion des Katholischen Bildungswerks Bergstraße/Odenwald, die am Mittwoch, 9. September, stattfindet. Auch auf dem Programm steht die Besichtigung der Russischen Kapelle, die Ende des 19. Jahrhunderts im Auftrag des russischen Zaren Nikolaus II. auf der Mathildenhöhe errichtet wurde und sich heute als Kleinod russischer Baukunst präsentiert.

Im Anschluss daran wird die fußläufig erreichbare ehemalige Darmstädter Stadtkapelle erkundet. Diese wurde im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört und nach dem Krieg nicht wiederaufgebaut. Die Ruinen des ehemaligen Gotteshauses sind heute das zentrale Darmstädter Mahnmal für die Opfer des Weltkriegs.

„Die gesamte Veranstaltung wird coronabedingt unter freiem Himmel stattfinden“, so Bildungswerk-Leiter Jan Turinski, der auch darauf hinweist, dass dennoch bestimmte Hygieneregeln wie etwa der Mindestabstand eingehalten werden müssen. Vor diesem Hintergrund erfolgt die Anreise nach Darmstadt auch individuell, Treffpunkt ist am 9. September um 9.45 Uhr in Darmstadt. Ein Unkostenbeitrag wird erhoben.

Weitere Informationen erteilt das Katholische Bildungswerk Bergstraße/Odenwald, Tel. 06252/3353, www.kbw-bergstrasse-odenwald.de. zg

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