Heppenheim

Bildung Stipendium für Louisa Bender und Leonie Pfeiffer

Förderpreis für zwei begabte Abiturientinnen

Heppenheim.Erstmals haben die „Freunde und Förderer des Starkenburg-Gymnasiums“ das Stipendium „Arbeitswelt 4.0“ als Förderpreis an zwei herausragende Abiturientinnen verliehen: Louisa Bender und Leonie Pfeiffer wurden als erste Preisträger ausgezeichnet. Im Rahmen eines achtwöchigen Praktikums haben sie nun die Möglichkeit, zur Berufsorientierung nach dem Abitur einen differenzierten Einblick in ein Unternehmen zu gewinnen.

Acht Kandidaten

Verbunden ist dies mit einem Geldpreis von jeweils 400 Euro, die als Finanzspritze für weitere Zukunftspläne dienen sollen. Acht Abiturienten des Starkenburg-Gymnasiums waren eingeladen worden, sich für das Stipendium zu bewerben. Louisa Bender und Leonie Pfeiffer kamen schließlich in die engere Wahl.

„Beide hatten interessante Bewerbungsunterlagen eingereicht, die ein sehr gutes Leistungsbild sowie ausgeprägte Interessen und Soft Skills erkennen ließen, etwa die Bereitschaft, sich privat oder in einem Verein zu engagieren“, so die „Freunde und Förderer des Starkenburg-Gymnasiums“.

Beide konnten glänzen

Doch damit nicht genug: In den finalen Gesprächen mit der dreiköpfigen Auswahlkommission konnten beide Schülerinnen glänzen, so dass die Entscheidung dem Gremium doppelt schwerfiel. Schließlich stellte Michael Müller, Geschäftsführer des diesjährigen Partnerunternehmens Widmer GmbH in Lorsch, fest: „Die will ich beide haben!“ So wurden Louisa Bender und Leonie Pfeiffer am Ende beide ausgezeichnet.

Sie dürfen nun mit professioneller Unterstützung ein eigenverantwortliches Projekt im Bereich des strategischen Marketings absolvieren. „Als Schule mit dem Siegel Hochbegabtenförderung des hessischen Kultusministeriums verfolgt das Starkenburg-Gymnasium mit vielfältigen Projekten die Förderung besonders begabter und leistungsbereiter Schüler“, so der Förderverein.

Wichtige Aufgabe

„In den kommenden Jahren wird die Vorbereitung der Schüler auf die Digitalisierung der Arbeitswelt eine wichtige Aufgabe der Schulen sein. Dabei spielen Berufspraktika und weitere berufsvorbereitende Maßnahmen eine entscheidende Rolle“, heißt es in der Mitteilung weiter.

Überreicht wurde das Stipendium von Christiane Wüstner, Leiterin des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften am Starkenburg-Gymnasium und zugleich Vorstandsmitglied des Fördervereins. Sie vertrat den Vorsitzenden des Fördervereins, Holger Lies, und hielt auch die Laudatio. zg

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