Heppenheim

Evangelisches Dekanat

Gottesdienst für „Unerhörte“

Bergstraße/Heppenheim.Das Evangelische Dekanat Bergstraße, das Diakonische Werk Bergstraße und die Heppenheimer Christuskirchengemeinde laden für Sonntag, den 13. September, gemeinsam zu einem besonderen Gottesdienst ein. Dabei kommen Menschen zu Wort, die in der Öffentlichkeit in der Regel kein Gehör finden: Menschen ohne Wohnsitz und psychisch Erkrankte.

Der Gottesdienst lehnt sich an die Aktion „Unerhört“ der Diakonie Hessen an. „Wir möchten den Unerhörten in unserer Gesellschaft Stimme und Gesicht geben und auch eine öffentliche Debatte gegen Ausgrenzung und für Teilhabe anstoßen“, sagt der Bergsträßer Dekan Arno Kreh, der gemeinsam mit der Heppenheimer Gemeindepfarrerin Jasmin Setny den Gottesdienst gestalten wird. Eingespielt werden Interviews mit wohnsitzlosen und psychisch erkrankten Menschen. Betroffene sollen auch vor Ort befragt werden. Zudem werden Passagen aus einem Tagebuch vorgelesen.

Die Corona-Pandemie hat nach Ansicht des Diakonischen Werks die „Unerhörten“ besonders getroffen. Der stellvertretende Leiter Tobias Lauer erinnert daran, dass Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen auf Anordnung des Landes Hessen noch geschlossen bleiben mussten, als Freizeitparks oder andere Einrichtungen längst wieder öffnen konnten. Ähnliches gelte für das Zentrum für Wohnsitzlose in Bensheim. zg

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