Heppenheim

Kriminalität Ehepaar fällt auf Variante des Enkeltricks herein

Gutgläubig 38 000 Euro übergeben

Archivartikel

Heppenheim.Eine finanzielle Notlage, in der sich eine angebliche Nichte eines Ehepaares aus Heppenheim befunden haben soll, hat sich als dreiste Betrugsmasche herausgestellt. Gutgläubig übergab das Paar einer Frau, die sich mit dem falschen Familienname Braun vorstellte, am Mittwoch (11.11) gegen 13.30 Uhr einen Betrag von 38 000 Euro. Im Vorfeld war das Ehepaar angerufen worden. Mit der als „Enkeltrick“ bekannten Masche, dass das Geld dringend für den Kauf einer Eigentumswohnung benötigt werde, konnte eine Kriminelle, die sich als Nichte ausgab, das Ehepaar täuschen.

Die Geldabholerin war zwischen 30 und 40 Jahre alt und dicklich. Die 1,60 Meter bis 1,70 Meter große Frau hatte dunkle lange Haare und war zum Tatzeitpunkt mit einem dunklen Mantel bekleidet. Das Ehepaar gab an, dass die Frau ein südosteuropäisches Aussehen habe.

Polizei wiederholt Warnungen

Die Kriminalpolizei (K 21/ 22) in Heppenheim ermittelt in dem Fall und warnt eindringlich davor, Geld oder Wertsachen an Fremde zu übergeben. Die Polizei wiederholt in diesem Zusammenhang ihren Appell:

„Lassen Sie sich am Telefon niemals auf Geldforderungen ein.

Bitten Sie immer um persönlichen Kontakt Ihres angeblichen Verwandten und lassen Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen.

Rufen Sie Ihren Verwandten zurück und fragen Sie, ob er tatsächlich bei Ihnen angerufen hat.

Übergeben Sie niemals Geld an angebliche Boten oder Beauftragte Ihres angeblichen Verwandten.

Bestehen Sie auf das persönliche Erscheinen.

Wenden Sie sich an die Polizei. Die Beamten erkennen schnell, was hinter einer telefonischen Geldforderung stecken könnte.“

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