Heppenheim

Babbelowend

Heppenheimer pflegen ihren Dialekt

Heppenheim.Unverfälschter Häpprummer Dialekt stand beim jüngsten Babbelowend wieder im Vordergrund, zu dem zahlreiche Mitglieder und Freunde des Mundartvereins im Lokal „Am Stadtgraben“ zusammengekommen waren. Mit ihrer in breitester Mundart verfassten Einladung hatte Rita Ruths die Richtung vorgegeben.

Die Gestalt auf der Friedhofsmauer

Annelie Neher hieß die Gäste mit einem selbstverfassten Gedicht willkommen, bevor Vorsitzende Gerlinde Bannert den Abend eröffnete. Irene Drayß erzählte die Geschichte von der Gestalt auf der Friedhofsmauer, Annemarie Schmitt vom „Schermche“ und Annelie Neher vom Feigenbäumchen vor ihrem Haus.

Rita Ruths erinnerte an die Zeit, in der man mit der Taschenlampe unter der Bettdecke Karl-May-Bücher las. Mit einem Brief gedachte Irene Drayß Heimatdichter Hans Holzamer, bevor ein Gast aus Winterkasten vom „Gumpener Sauerkraut“ erzählte. Auch Heidi Helfrich – „en Bensemer Mädche, schun loang in Häpprum“ – meldete sich mit „Bensemer Ausdrick“ zu Wort.

Die Zehn Gebote auf Hessisch

Rudi Röder ging sehr verständlich auf die Staatsbürgerkunde ein und Monika Schmitt las die Zehn Gebote auf Hessisch vor. Weihnachtlich ging es weiter mit Gutzelhund und einem Gedicht über „Woihnoachtsengelschin“. Beendet wurde der Abend mit einem Weihnachtsbaum, der Furore macht, weil er nadelt. Wer den Heppenheimer Babbelowend verpasst hat, hat im Frühjahr die nächste Chance. zg

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